
Shrikhand (abgetropftes Joghurt-Dessert)
Abgetropftes Joghurt-Dessert mit Safran und Kardamom

Beim Kochen zu Eid steht häufig die Gastfreundschaft im Mittelpunkt: Speisen, die sich unkompliziert anbieten, nach und nach servieren und mit Familie und Gästen teilen lassen. Dafür muss nicht jedes Gericht aufwendig sein. Mit etwas Planung wirkt die Tafel üppig, ohne dass die Vorbereitungen in Stress ausarten. Wählen Sie Rezepte, die sich gut warm halten und transportieren lassen oder sich nach der Ankunft der Gäste rasch fertigstellen lassen. Je nach Wohnort kann Eid in eine warme oder kühle Jahreszeit fallen. Berücksichtigen Sie deshalb neben dem Gehalt der Speisen auch, bei welcher Temperatur sie serviert werden und wie viel Frische sie ins Menü bringen.
Zu Eid passen Gerichte für eine festliche Tafel, an der Gäste jederzeit willkommen sind: Speisen, die sich mühelos portionieren lassen, Süßigkeiten zu Tee oder Kaffee und besondere Hauptgerichte, die auch neben vielen weiteren Tellern zur Geltung kommen. Dazu gehören herzhafte wie süße Rezepte, alltägliche Zubereitungsarten ebenso wie festliche Verzierungen, Sirup oder geröstete Nüsse. Eid wird in vielen Kulturkreisen gefeiert, entsprechend vielfältig sind Aromen und Formen. Eines haben die Speisen jedoch oft gemeinsam: Sie heißen Gäste willkommen und schmecken auch dann noch, wenn sie schon eine Weile auf dem Tisch stehen.

Abgetropftes Joghurt-Dessert mit Safran und Kardamom
Imarti sind knusprig frittierte Linsenspiralen, kurz in Safran-Kardamom-Zuckersirup getränkt.

Eingedicktes Milchdessert mit Kardamom, Safran und Pistazien

Gerösteter Grießpudding mit Ghee, Kardamom und Zuckersirup

In Ghee geröstete Kichererbsenmehl-Süßigkeiten, zu Kugeln geformt

Südindisches Kichererbsenmehl-Fudge mit Ghee und Zuckersirup
Planen Sie zu Eid nicht nur einen einzelnen Hauptgang, sondern mehrere aufeinander abgestimmte Speisen. Als Mittelpunkt eignet sich ein gehaltvolles Gericht, das heiß oder warm serviert werden kann. Einige leichtere Beilagen setzen dazu Kontraste. Knackige Salate, Beilagen auf Joghurtbasis, Eingelegtes und kräuterreiche Würzsaucen gleichen üppige Gerichte aus, besonders nach einem Fastentag. Auch bei den Süßspeisen sorgt eine Mischung verschiedener Konsistenzen für Abwechslung: etwas Sirupgetränktes, etwas Knuspriges oder Gebackenes und etwas, das sich sauber portionieren und teilen lässt. Denken Sie zudem an die Getränke. Eine einfache aromatische Alternative zu Wasser begleitet die Süßspeisen, ohne zusätzlichen Aufwand in der Küche zu verursachen.
Frittiertes Boondi aus Kichererbsenmehl in Kardamomsirup, dann zu weichen Ladoo geformt
Für entspanntes Kochen eignen sich vor allem Gerichte, bei denen es nicht auf jede Minute ankommt. Schmor- und Ofengerichte sowie viele Reisgerichte lassen sich meist gut warm halten. Frittiertes und feines Gebäck verlangen dagegen eher Aufmerksamkeit in letzter Minute. Süßigkeiten zum Verschenken sollten gut fest werden und sich schneiden oder formen lassen, ohne zu zerbröseln. Auch Garnituren verdienen Aufmerksamkeit: Geröstete Nüsse, frische Kräuter und Saucen zum Beträufeln können Sie getrennt vorbereiten und erst kurz vor dem Servieren hinzufügen. So bleiben Farbe und Biss erhalten. Essen auch Kinder mit, erspart mindestens ein mildes, vertrautes Gericht auf dem Tisch oft Diskussionen in letzter Minute.
Soll das Essen nicht nur zum Anlass, sondern auch zum Wetter passen, finden Sie in der Kategorie „Saison“ Anregungen für warme Tage oder kühlere Abende. „Sammlungen“ helfen ebenfalls bei der Zusammenstellung einer vielfältigen Tafel, etwa zu Themen wie vorbereitbare Gerichte oder Süßigkeiten zum Teilen.

Orzo mit kräftigem Lammhack-Ragù und warmen Gewürzen

Extra knuspriger Tofu mit Soja-Hoisin-Glasur.

Kichererbsen-Kokos-Curry mit Spinat, Limette und Koriander

Südindisches Hähnchencurry mit gerösteten Gewürzen, Pfeffer und Kokos

Libanesische Fleischbällchen in Knoblauch-Tomatensoße geschmort

Meeresfrüchte-Linguine mit Muscheln, Venusmuscheln und Garnelen

Hähnchen-Enchiladas in Tomatillo- und grüner Chilisauce gebacken

Wolfsbarsch-Ceviche in Limette mit Zwiebel, Chili und Koriander
Nicht unbedingt. Eid wird in vielen Regionen gefeiert, daher gibt es kein einheitliches Menü. Wählen Sie am besten Gerichte, die dazu passen, wie Sie das Essen servieren und miteinander teilen möchten. Bei den Aromen können Sie sich an dem orientieren, was in Ihrer Familie vertraut ist.
Ideal sind Gerichte, die sich gut warm halten lassen, etwa Aufläufe, Schmorgerichte, Pilaw und viele vorab portionierbare Süßspeisen. Frittiertes und alles, was erst unmittelbar vor dem Servieren zusammengesetzt werden muss, sollte nur einen kleinen Teil des Menüs ausmachen.
Gleichen Sie gehaltvolle Speisen durch frische und säuerliche Komponenten aus. Ein knackiger Salat, eine Beilage auf Joghurtbasis, Eingelegtes, Zitrusfrüchte, Kräuter und Chili bringen Leichtigkeit ins Essen, ohne die Zubereitung unnötig aufwendig zu machen.
Beides ist möglich. Viele kleine Gerichte eignen sich gut zum zwanglosen Probieren und Teilen. Ein großes, gehaltvolles Gericht gibt dem Essen dagegen einen klaren Mittelpunkt. Besonders zuverlässig ist die Kombination aus einem solchen Hauptgericht und einigen abwechslungsreichen Beilagen.
Wählen Sie Süßigkeiten, die ihre Form behalten, außen nicht zu klebrig sind und sich verpacken lassen, ohne zerdrückt zu werden. Festes Gebäck, Kekse oder schnittfeste Süßwaren lassen sich meist leichter portionieren als sehr empfindliche Köstlichkeiten.
Ja. Da sich Eid im Lauf der Jahre durch das Sonnenjahr bewegt, kann das Fest bei sehr unterschiedlichem Wetter stattfinden. Berücksichtigen Sie deshalb, ob Speisen heiß, warm oder kalt serviert werden und wie frisch und appetitlich sie bei Zimmertemperatur bleiben.
Beginnen Sie mit einem gehaltvollen Gericht, das die Grundlage des Essens bildet. Ergänzen Sie es durch frische Beilagen und ein oder zwei Süßspeisen, die sich vorbereiten lassen. Steht diese Auswahl, sorgen kleine Garnituren und letzte Handgriffe für eine festliche Note.

