Fleisch quer zur Faser schneiden

Die Faserrichtung beschreibt, wie die Muskelfasern durch das Fleisch verlaufen. Schneidest du quer dazu, werden die Fasern in jedem Bissen kürzer. Das hilft besonders bei Flanksteak oder Saumfleisch mit gut sichtbaren Fasern.

Schritt für Schritt

  1. Fasern vor dem Schneiden erkennen

    Suche nach parallelen Linien auf der Oberfläche. Schau auch vor dem Garen nach, bevor die Bräunung sie verdeckt. Die längste Kante des Fleischstücks zeigt nicht automatisch die Faserrichtung.

  2. Passendes Brett und Ruhezeit beachten

    Gare Fleisch zunächst nach Rezept und halte eine gegebenenfalls aus Sicherheitsgründen nötige Ruhezeit ein. Lege es dann auf ein sauberes Brett. Bereite rohes Fleisch auf einem getrennten Brett vor und reinige die Küchenutensilien, bevor sie gegarte Lebensmittel berühren.

  3. Fleisch passend zur Klinge drehen

    Lege das Fleisch so hin, dass jeder Schnitt die sichtbaren Linien kreuzt. Ändert sich die Faserrichtung in einem großen Stück, teile es in Abschnitte und drehe diese nach Bedarf.

  4. Kontrollierte, gleichmäßige Scheiben schneiden

    Halte das Fleisch sicher fest, mit Abstand zwischen Fingern und Klinge, und schneide mit ruhigen Zügen. Wähle die Dicke passend zum Gericht. Ein leicht schräger Schnitt kann breitere Scheiben ergeben, muss aber weiterhin quer zu den Fasern verlaufen.

Flanksteak, quer zu den sichtbaren Muskelfasern geschnitten.
Bild von JustRecipes

Diagonal ist nicht immer quer zur Faser

Ein diagonaler Schnitt über das Brett verläuft nicht zwangsläufig quer zu den Fleischfasern. Schau auf das Fleisch selbst. Richtiges Schneiden verbessert den Biss, gleicht aber unzureichendes Garen nicht aus und macht aus Schmorfleisch kein zartes Steak.

Zurück zu den Kochanleitungen