
Cougnou (belgisches süßes Weihnachtsbrot)
Belgisches Weihnachts-Süßbrot mit Hagelzucker bestreut

Brot umfasst viele verschiedene Sorten, doch bei der Auswahl geht es meist um den Aufbau des Teigs: Soll ein magerer Teig eine knusprige Kruste und grobporige Krume ergeben oder ein mit Fett und weiteren Zutaten angereicherter Teig weich und locker ausbacken? Auch die Form spielt eine Rolle. Ein Laib ist zum Aufschneiden gedacht, Brötchen liefern fertige Portionen, und Fladenbrote sind schnell gebacken und bleiben häufig biegsam. Wenn Sie wissen, welche Konsistenz Sie möchten und wozu das Brot dienen soll, fällt die Wahl zwischen den verschiedenen Sorten leichter, ohne dass Sie sich zuerst mit allen technischen Einzelheiten befassen müssen.
Im Küchenalltag bezeichnet Brot gebackene Teige, die in Scheiben geschnitten, auseinandergebrochen oder als Grundlage für Beläge und Füllungen verwendet werden. Manche Brote gehen durch Hefe oder Sauerteig auf und entwickeln dabei ihr Aroma. Andere werden mit Backpulver oder Natron gelockert oder kommen ganz ohne Triebmittel aus. Dadurch entsteht eine kompaktere, kuchenähnliche Krume oder eine krosse, crackerartige Konsistenz. Brotrezepte können herzhaft oder leicht süß, schlicht oder mit Saaten, Kräutern und Gewürzen aromatisiert sein. Die Bezeichnung verrät jedoch weder die genaue Zubereitung noch die Gehzeit oder den Schwierigkeitsgrad. Ein schnelles Sodabrot und ein handwerklich gebackenes Brot mit langer Teigführung gehören beide in diese Kategorie, verhalten sich aber beim Backen und Servieren ganz unterschiedlich.

Belgisches Weihnachts-Süßbrot mit Hagelzucker bestreut

Deutsches geflochtenes Hefebrot mit Butter, Eiern und Milch

Weiches norwegisches Weihnachtsbrot mit Rosinen und kandierten Zitrusschalen

Ringförmiges Süßbrot mit Orangenschale, Zuckerguss und Mandeln

Schweinswurst in weicher Brioche gebacken

Herzhaftes Maisbrot mit Käse und weichen Zwiebeln gebacken
Magere Hefebrote aus Mehl, Wasser, Salz und Hefe bekommen meist eine festere Kruste und eine Krume mit mehr Biss. Sie eignen sich gut für Toast und Sandwiches. Angereicherte Brotteige mit Zutaten wie Milch, Eiern, Butter oder Öl bräunen in der Regel leichter und bleiben weicher, weshalb sie sich besonders für Brötchen und weiche Buns eignen. Fladenbrote werden häufig bei hoher Hitze und entsprechend kurz gebacken. So entstehen Blasen an der Oberfläche und ein biegsames Inneres, wobei manche Varianten bewusst knusprig ausfallen. Bei gefüllten oder belegten Broten rückt die Oberfläche in den Mittelpunkt: Der Belag kann beim Backen karamellisieren, während eine Füllung die umgebende Krume durch ihren Dampf beeinflusst. Saaten verleihen Brot Geschmack und Biss, können aber auch dazu führen, dass sich der Laib weniger sauber schneiden lässt.

Schweinswurst in weicher Brioche gebacken

Goldbraunes Maisbrot aus der Pfanne mit Jalapeño und Cheddar

Griechisches Rosinenbrot mit Olivenöl und Zimt

Deutscher Weihnachtsstollen mit Rosinen, Orangeat und Mandeln

Weiches norwegisches Weihnachtsbrot mit Rosinen und kandierten Zitrusschalen

Belgisches Weihnachts-Süßbrot mit Hagelzucker bestreut

Ringförmiges Süßbrot mit Orangenschale, Zuckerguss und Mandeln

Norwegisches Weihnachtsbrot mit Rosinen, kandierten Schalen und Kardamom
Warmes Pão de queijo mit goldener Kruste und zäher Käsemitte
In der Pfanne gebackenes Harcha mit knuspriger Kruste und zarter, buttriger Mitte
Bauern-Roggenbrot mit Schweineschmalz, Röstzwiebeln und getrocknetem Majoran
Türkische Simit sind sesamummantelte Brotringe, die vor dem Backen in Melasse getaucht werden
Wenn Sie das Brot in Scheiben schneiden möchten, wählen Sie einen Teig, der seine Form hält und bis zur Mitte gleichmäßig durchbackt. Kastenbrote und Sorten mit feinerer Krume sind für Sandwiches häufig verlässlicher. Brötchen und Zupfbrote eignen sich zum Teilen, sind bereits portioniert und bieten bei jedem Bissen mehr Kruste. Soll das Brot vor allem zu Dips oder als Grundlage für Beläge dienen, bieten Fladenbrote und Gebäcke nach Art einer Focaccia viel Fläche und müssen nicht exakt geformt sein. Berücksichtigen Sie auch Zeit und Aufwand: Teige mit langer Führung verlangen Planung und eine gut kontrollierte Temperatur. Schnelle Brote sparen Zeit, haben dafür aber oft weniger Biss und bleiben nicht so lange frisch. Stimmen Sie das Brot außerdem auf die Aromen der Mahlzeit ab. Ein kräftig gewürztes Brot kann feine Beläge überdecken, während bei einem schlichten Brot Füllungen und Aufstriche im Vordergrund stehen.
Die Garmethode ist ein sinnvoller nächster Filter, denn Brot bekommt beim Backen im Ofen, in der Pfanne oder auf dem Grill eine jeweils deutlich andere Konsistenz. Auch die Länderküche führt zu vertrauten Brottraditionen und Servierweisen, besonders bei Fladenbroten und Broten, die für bestimmte Gerichte gedacht sind.

BBQ-Schweinekoteletts glasiert und in der Heißluftfritteuse gegart.

Spaghetti mit zwiebelgeschmorter Rindfleischsoße und Parmesan

Knuspriges Hähnchen im Brötchen aus der Heißluftfritteuse mit Salat.

Mürbe Mandelkekse mit Zimt, Zitronenabrieb und Puderzucker

Hausgemachte Limonade mit frischem Zitronensaft und Zuckersirup

Garnelen-Reisschüssel mit Avocado, Gurke und Sriracha-Mayonnaise.

In Tee eingeweichtes Früchtebrot mit Butter, Ei und Milch

Satay-Hähnchen aus der Heißluftfritteuse mit Erdnuss, Limette und Sojasauce.
Magere Teige bestehen aus wenigen Grundzutaten und ergeben meist ein Brot mit mehr Biss und knusprigerer Kruste. Angereicherte Teige enthalten Fett und teilweise Eier oder Milchprodukte. Dadurch werden Krume und Kruste in der Regel weicher.
Oft, aber nicht immer. Manche Fladenbrote werden direkt nach dem Mischen des Teigs gebacken, andere erhalten durch Hefe oder eine längere Teigruhe mehr Geschmack und eine andere Konsistenz.
Eine dichte Krume kann entstehen, wenn der Teig nicht lange genug gegangen ist, das Klebergerüst zu schwach blieb oder im Verhältnis zum Mehl zu wenig Flüssigkeit enthielt. Manche Brotsorten sollen jedoch kompakt sein. Vergleichen Sie Ihr Ergebnis daher mit der Krume, die für das jeweilige Brot vorgesehen ist.
Nicht unbedingt. Viele Brote gelingen auf einem Backblech oder in einer gewöhnlichen Kastenform. Für manche Sorten werden eine sehr heiße Backfläche oder ein geschlossener Topf verwendet, damit der Teig im Ofen kräftig aufgeht. Meist gibt es jedoch Alternativen.
Wählen Sie ein Brot, das sich sauber schneiden lässt und den Belag hält, ohne zu reißen. Eine gleichmäßige, feinere Krume und eine weder zu harte noch zu weiche Kruste sind meist praktischer als eine sehr grobporige Krume.
Brotrezepte können sehr unterschiedlich aussehen, doch das gewünschte Ergebnis ist meist klar: weich oder bissfest, knusprig oder zart, zum Schneiden oder zum Auseinanderbrechen. Entscheiden Sie das zuerst und wählen Sie danach Zubereitung und Formgebung.

