Beim Passieren entfernst du etwa Kräuterstiele, Häutchen oder kleine Klümpchen aus der Sauce. Überlege zuerst, wie fein sie werden soll. Wenn du feste Bestandteile kräftig durch das Sieb drückst, kann aus einer klaren Flüssigkeit ein trübes Püree werden.
Schritt für Schritt
Wähle ein geeignetes Sieb
Ein grobes Sieb hält größere Kräuter- und Gemüsestücke zurück, ein feines Sieb ergibt eine glattere Sauce. Verwende zum besonders feinen Filtern einen sauberen, lebensmittelechten Filter nach Rezept. Prüfe, ob er für die Temperatur der Flüssigkeit geeignet ist.
Lege das Sieb sicher auf eine große Schüssel
Setze das Sieb sicher über eine hitzebeständige Schüssel oder einen Krug mit ausreichend Fassungsvermögen. Der Siebboden muss über der aufgefangenen Flüssigkeit bleiben. Stelle alles vor dem Eingießen auf eine stabile Fläche.
Gieße kleine Mengen hinein
Lass sehr heiße Sauce erst aufhören zu blubbern. Schöpfe oder gieße sie vorsichtig hinein und lass im Sieb Platz, damit es nicht überläuft. Halte Hände und Gesicht vom aufsteigenden Dampf fern.
Lass die Sauce abtropfen oder streiche sie durch
Lass klare Brühe ablaufen, ohne feste Bestandteile durchzudrücken. Bei einer glatten Gemüsesauce kannst du mit einem Löffel sanft drücken, um mehr von der Gemüsemasse durchzustreichen, falls das gewünscht ist. Gib die Sauce bei Bedarf zum Fertigstellen in einen sauberen Topf.

Verstopfte Maschen und hartnäckige Klümpchen
Rühre vorsichtig oder passiere kleinere Portionen, wenn das Sieb verstopft. Wer Flüssigkeit durch ein wackeliges Sieb zwingt, riskiert, sie zu verschütten. Passieren kann einige Klümpchen entfernen, beseitigt aber weder verbrannten Geschmack noch gesundheitliche Risiken verdorbener oder unsicher behandelter Lebensmittel. Wirf aufgefangene Knochen und ungenießbare Stiele weg, statt sie wieder unter die Sauce zu pürieren.

