Beim Einkochen einer Sauce verdampft ein Teil des Wassers. Mit abnehmender Menge werden Geschmack, Salz und Süße intensiver. Das eignet sich, solange die Sauce dadurch nicht zu kräftig wird. Eine dünne, bereits salzige Sauce braucht möglicherweise eine andere Methode zum Andicken.
Schritt für Schritt
Prüfe, ob Einkochen zur Sauce passt
Nimm gegartes Fleisch oder empfindliches Gemüse heraus, wenn es beim Einkochen zu weich oder trocken würde. Überlege, wie salzig oder süß die Sauce bereits ist. Schmecke sie erst endgültig ab, wenn sie fast die gewünschte Konzentration erreicht hat.
Lass die Sauce ohne Deckel köcheln
Verwende einen Topf oder eine Pfanne mit genügend Oberfläche zum Verdampfen und passe die Hitze an die Sauce an. Rühre häufiger um, sobald sie dicker wird, besonders am Boden und an den Rändern. Vermeide starkes Kochen bei empfindlichen Sahne- oder Eiersaucen.
Prüfe Menge und Konsistenz
Sollst du die Sauce laut Rezept auf die Hälfte reduzieren, sollte etwa die Hälfte der ursprünglichen Menge übrig bleiben. Prüfe bei einer Sauce, die Speisen überziehen soll, wie sie vom Löffel läuft. Lass eine kleine Probe auf einem Teller abkühlen, um die Konsistenz näher an der Serviertemperatur zu beurteilen.
Höre auf, bevor die Sauce zu konzentriert ist
Nimm die Sauce bei der gewünschten Konsistenz vom Herd und schmecke sie dann ab. Gib Butter, Sahne oder Kräuter zum Verfeinern zum vorgesehenen Zeitpunkt hinzu, statt sie die ganze Zeit kräftig mitzukochen.

Zu dick, salzig oder klebrig
Verdünne eine zu stark eingekochte Sauce nach und nach mit einer passenden ungesalzenen Flüssigkeit. Ist sie bereits zu salzig, verschlimmert weiteres Einkochen das Problem. Verbrannten Geschmack kannst du durch Verdünnen nicht entfernen. Manche Saucen dicken beim Abkühlen weiter ein. Eine reine Löffelprobe mit heißer Sauce kann deshalb dazu führen, dass du sie zu weit einkochst.

