
Revithokeftedes (griechische Kichererbsenpuffer mit Kräutern)
Griechische Kichererbsenpuffer mit Kräutern, knusprig ausgebacken

Mit Spatel können zwei recht unterschiedliche Küchenhelfer gemeint sein: ein flacher Pfannenwender zum Anheben und Wenden oder ein flexibler Teigschaber zum Unterheben und Ausschaben von Schüsseln. Wird in einem Rezept ein Spatel verlangt, weist das meist auf eine bestimmte Handhabung hin: schnelles Wenden in einer heißen Pfanne oder behutsames Vermengen, ohne eingeschlagene Luft entweichen zu lassen. Wer erkennt, welches Werkzeug gemeint ist, arbeitet schneller und verhindert, dass empfindliche Speisen zerbrechen. Das gilt beim Wenden von Fisch ebenso wie beim Unterheben von Kuchenteig oder beim Abstreifen einer dicken Soße vom Topfrand.
Ein Pfannenwender ist dünn und flach, damit er sich leicht unter Lebensmittel schieben und diese unbeschädigt anheben lässt. Er eignet sich für Pfannkuchen, Burger, Bratlinge und alles, was gewendet werden soll, ohne zu zerreißen. Ein Teigschaber ist flexibel, häufig aus Silikon, und passt sich der Rundung von Schüsseln und Töpfen an. So lassen sich Massen unterheben und Gefäße gründlich ausschaben.
Manche Rezepte verwenden die Bezeichnung Spatel recht allgemein, doch aus dem Zusammenhang wird meist klar, welches Werkzeug gemeint ist: Beim Umdrehen und Wenden ist ein Pfannenwender gefragt, beim Unterheben, Ausschaben und Einrühren ein Teigschaber. Diese Unterscheidung erleichtert ein zügiges und kontrolliertes Arbeiten.

Griechische Kichererbsenpuffer mit Kräutern, knusprig ausgebacken

Haferflocken-Cookies aus der Heißluftfritteuse, weich innen, knusprig am Rand.

Koreanisches gerolltes Omelett mit Frühlingszwiebeln und Karotte

Gebutterter Toastie mit Cheddar, Mozzarella und gehacktem Kimchi

Dünne herzhafte Pfannkuchen mit Speck und Zwiebel

Glutenfreier Mandelkuchen mit Zitronenabrieb und Puderzucker
Zum Wenden in der Pfanne sollte die Vorderkante so dünn sein, dass sie sich ohne Druck unter gebräunte Lebensmittel schieben lässt. Eine breite Fläche stützt empfindliche Zutaten wie Fischfilets, während sich ein schmaleres Modell bei kleinen Stücken leichter handhaben lässt.
Zum Vermengen und Unterheben ist die Flexibilität wichtiger als die Breite. Ein biegsamer Teigschaber bewegt Teige und aufgeschlagene Massen mit weniger Zügen. Das hilft, wenn möglichst wenig eingeschlagene Luft entweichen soll.
Auch das Material beeinflusst die Handhabung. Teigschaber aus Silikon eignen sich für antihaftbeschichtetes Kochgeschirr und klebrige Massen. Pfannenwender aus Metall sind ideal für knusprig gebratene Speisen in Edelstahl- oder Gusseisenpfannen, da sich die Kruste mit ihrer festen Kante gut vom Pfannenboden lösen lässt.
Flach gebratene Mais-, Spinat- und Kartoffelbratlinge mit Joghurt und Tamarinde
Blättrige gefüllte Parathas mit würziger Kartoffelfüllung, in der Pfanne goldbraun gebacken
Oliebollen sind luftige niederländische Krapfen mit Sultaninen, goldbraun frittiert und mit Puderzucker bestäubt
Herzhaftes Boerenomelet aus Eiern, Milch und sautiertem Gemüse
Zarte Ricotta-Zitronen-Pancakes, in der Pfanne gebacken, bis sie beidseitig goldbraun sind
Weiche Lebkuchen mit Gewürzen, verfeinert mit einem einfachen Zitronenzuckerguss
Eine dicke Brombeer-Smoothie-Bowl mit griechischem Joghurt und Banane, getoppt mit Granola.
Eine löffelbare Mango-Smoothie-Bowl mit Kokosmilch und Pandan.
Eine Smoothie-Bowl aus Ananas und Mango mit Kokosmilch, Limette und Toppings.
Weiche Fritole Veneziane, goldbraun frittiert, mit Rosinen, Zitronenabrieb und feinem Zucker
Goldene Masa-Gorditas mit schwarzen Bohnen, dazu Salsa, Salat und Limette
Französische Crêpes mit Kochschinken und geriebenem Cheddar, gefaltet und erwärmt, bis alles schmilzt.
Spatel, Temperatur und Pfanne müssen zusammenpassen. Manche Kunststoffe werden bei starker Hitze weich, und ein sehr flexibler Teigschaber eignet sich schlecht zum Wenden schwerer Lebensmittel. In antihaftbeschichteten Pfannen sollten keine scharfen Metallkanten verwendet werden, da sie die Beschichtung zerkratzen können. Bei Zuckersirup oder sehr heißem Fett ist ein für hohe Temperaturen ausgelegtes Küchenutensil erforderlich. Beim Wenden außerdem ausreichend Abstand halten, um die Hände vor Spritzern zu schützen.
Eine Suche nach Zubereitungsart bietet sich bei Spateln an, denn beim Braten, Backen und Zubereiten von Soßen werden Zutaten jeweils anders gewendet, untergehoben oder vom Gefäßrand abgestreift. Auch der Schwierigkeitsgrad kann hilfreich sein: Manche Techniken verlangen eine sichere Hand, etwa das Wenden von empfindlichem Fisch oder das Unterheben luftiger Teige, ohne zu lange zu rühren.

Glatte Tahini-Sauce mit Zitrone, Knoblauch und Wasser

Kalter Coronation-Chicken-Reissalat mit Mango-Chutney

Schweinelendenbraten mit Knoblauch, Rosmarin und Weißwein-Bratensaft

Gebackener Kabeljau mit cremiger Petersiliensoße und Frühkartoffeln

Knusprige Kartoffelkroketten aus der Heißluftfritteuse mit Panade.

Cheddar-Grilled-Cheese mit samtiger Tomatensuppe

Libanesische Rinderhackbällchen in Tomaten-Tamarinden-Sauce gegart

Thailändische Kokos-Hühnersuppe mit Galgant, Zitronengras und Pilzen
Ein Pfannenwender ist eine Form des Spatels. Er ist meist dünn und je nach Ausführung flexibel oder geschlitzt, damit er sich unter empfindliche Lebensmittel schieben lässt. Die Bezeichnungen werden mitunter gleichbedeutend verwendet, doch der Pfannenwender ist stärker auf diese Aufgabe zugeschnitten.
Zum Unterheben und gründlichen Ausschaben von Schüsseln ist er sehr praktisch, aber nicht unverzichtbar. Massen lassen sich auch mit einem großen Metalllöffel unterheben, allerdings kann die Schüssel damit nicht so sauber ausgeschabt werden.
Häufig ist die Kante des Pfannenwenders zu dick oder der Pfannkuchen noch nicht fest genug, um sich vom Boden zu lösen. Ein dünnerer Pfannenwender und etwas mehr Zeit zum Bräunen helfen meist.
Das hängt von der Pfanne und der Kante des Pfannenwenders ab. Scharfkantiges Metall kann viele Antihaftbeschichtungen zerkratzen. Für die meisten beschichteten Pfannen ist ein Pfannenwender aus Nylon oder Silikon die sicherere Wahl.
Zum Wenden eignen sich je nach Speise eine Palette, ein anderer dünner Pfannenwender oder eine Zange für festere Stücke. Zum Ausschaben und Unterheben kann ein Kochlöffel verwendet werden, allerdings bleibt damit mehr Masse im Gefäß zurück.
Unterheben ist eine besonders behutsame Form des Vermengens. Mit einem flexiblen Teigschaber lässt sich die Masse in wenigen Bewegungen anheben und wenden. So bleibt mehr Luft in aufgeschlagenem Eiweiß oder Schlagsahne erhalten.
Sobald klar ist, ob ein Pfannenwender oder ein Teigschaber gebraucht wird, sind entsprechende Rezeptanweisungen leicht umzusetzen. Stimmen Form und Material mit Pfanne und Technik überein, lassen sich Speisen müheloser wenden, Massen schonender unterheben und Gefäße gründlicher ausschaben, ohne dass empfindliche Stücke zerbrechen.

