Fein gehackter Knoblauch lässt sich gut in einer Sauce oder Füllung verteilen. Mit einem Messer bestimmst du die Konsistenz: Zum Anbraten reichen feine Stückchen. Soll der Knoblauch ganz in einem Dressing aufgehen, verwende die im Rezept vorgesehene Paste.
Schritt für Schritt
Schäle die Zehen
Löse die Zehen voneinander und schneide die harten Wurzelenden ab. Entferne die trockene Haut mit den Fingern. Sitzt sie fest, lege eine Zehe unter die flache Seite einer breiten Messerklinge und drücke vorsichtig mit der Handfläche darauf. Die Schneide zeigt dabei von dir weg. Ziehe anschließend die Haut ab.
Beginne mit dünnen Scheiben
Lege eine geschälte Zehe auf ihre flachste Seite. Krümme die Fingerspitzen der führenden Hand nach innen und schneide dünne Scheiben. Arbeite mit einer Zehe nach der anderen, bis du die Stücke sicher handhaben kannst.
Hacke quer zu den Scheiben
Schiebe die Scheiben zu einem kleinen Häufchen zusammen und schneide quer hindurch. Schiebe sie mit einer Teigkarte wieder zusammen und wiederhole das Hacken, bis die Stücke fein genug für das Rezept sind. Halte die freie Hand von der sich bewegenden Schneide fern.
Gib den Knoblauch zum richtigen Zeitpunkt dazu
Verwende den Knoblauch möglichst bald nach dem Hacken. Halte beim Braten die Reihenfolge im Rezept ein, rühre häufig um und bleibe aufmerksam: Kleine Knoblauchstücke können dunkel werden, bevor größere Zwiebel- oder Gemüsestücke gar sind.

Stückchen, Paste und verbrannter Knoblauch
Rutschen die Zehen weg, trockne Brett und Knoblauch ab, bevor du weiterarbeitest. Eine Knoblauchpresse oder feine Reibe ergibt eine feuchtere, stärker zerdrückte Masse als ein Messer. Ersetze Scheiben nicht automatisch durch Paste. Verbrannter Knoblauch schmeckt bitter: Entferne ihn und beginne diesen Arbeitsschritt erneut, statt den Geschmack mit mehr Gewürzen zu verdecken.

