Zwischen Lauchschichten sitzt oft Sand, den kurzes Abspülen von außen nicht erreicht. Durch Aufschneiden gelangt Wasser in die Zwischenräume. Trockne die geputzten Stücke, wenn du sie braten statt direkt in eine Suppe geben möchtest.
Schritt für Schritt
Wurzeln und zähe Blätter entfernen
Schneide den Wurzelansatz und beschädigte äußere Schichten ab. Verwende die zarten weißen und hellgrünen Teile für das Gericht. Dunkelgrüne Spitzen können zäh sein; nutze sie nur, wenn das Rezept sie vorsieht, etwa für eine später abgeseihte Brühe.
Lauch längs halbieren
Lege den Lauch auf ein stabiles Brett und halbiere ihn längs. Braucht das Rezept ganze Abschnitte, schlitze die oberen Schichten so weit auf, dass du sie zum Waschen öffnen kannst, ohne den benötigten Abschnitt zu zerteilen.
Zwischen den Schichten spülen
Halte den aufgeschnittenen Lauch unter kühles fließendes Wasser und fächere die Schichten mit den Fingern auf. Prüfe besonders die Blattansätze, wo Erde sitzt. Bereits geschnittene Stücke bewegst du in einer Schüssel mit sauberem Wasser und hebst sie heraus, sodass der Sand zurückbleibt. Wiederhole das bei Bedarf mit frischem Wasser.
Abtropfen lassen und gleichmäßig schneiden
Lass den Lauch abtropfen oder tupfe ihn trocken. Lege Hälften mit der flachen Seite nach unten und schneide sie quer in der gewünschten Dicke. Verteile die Stücke kurz und prüfe sie vor dem Garen auf Sand.

Sandiger oder zu nasser Lauch
Beim Abgießen der ganzen Schüssel durch ein Sieb kann abgesetzter Sand wieder über den Lauch gelangen. Hebe die Stücke stattdessen heraus. Lass vor dem Anbraten überschüssiges Wasser ablaufen, damit die Pfanne nicht sofort voller Flüssigkeit steht.

