
Tofu-Poke-Bowl
Tofu-Poke-Bowl mit Sushi-Reis, Avocado und Edamame.

Sesam wird oft nur in kleinen Mengen verwendet, kann im Gericht aber sehr unterschiedliche Funktionen erfüllen: als sichtbares Topping, in Form von Tahin zum Andicken oder als aromatisches Öl, das erst zum Schluss sparsam hinzugefügt wird. Wenn Sie ein Rezept ohne Sesam zubereiten möchten, sollten Sie zunächst klären, in welcher Form er vorkommt und ob er den Geschmack des Gerichts wesentlich prägt oder lediglich den letzten aromatischen Akzent setzt. Hier erfahren Sie, worauf es bei Sesam besonders ankommt, unter welchen Bezeichnungen er in Zutatenlisten auftauchen kann und wo Kreuzkontakte möglich sind.
Diese Kennzeichnung umfasst Rezepte, die bewusst Sesam in einer seiner gebräuchlichen Formen enthalten. Dazu gehören ganze Sesamsamen in Weiß, Gold oder Schwarz, gerösteter Sesam, Tahin beziehungsweise Sesampaste und Sesamöl. Die verschiedenen Formen erfüllen jeweils eine andere Aufgabe: Sesamsamen sorgen für Biss und ein nussiges Aroma, Tahin macht Speisen cremig und bringt eine leichte Bitternote mit, während Sesamöl meist zum Aromatisieren und nicht als hauptsächlich verwendetes Bratöl dient.
Da Sesam oft nur in kleinen Mengen vorkommt, wird er mitunter lediglich als Garnitur oder als optionale letzte Zutat aufgeführt. Wer Sesam meiden muss, sollte jedoch auch solche Mengen beachten. Prüfen Sie deshalb sowohl die vollständige Zutatenliste als auch die letzten Zubereitungsschritte.

Tofu-Poke-Bowl mit Sushi-Reis, Avocado und Edamame.

Kalte Nudeln in cremiger Sojamilchbrühe mit Gurke

Gochujang-Hähnchen vom Blech mit Süßkartoffel, Brokkoli und Sesam

Gebackener Lachs mit Gochujang-Soja-Sesam-Knoblauch-Glasur

Klebreis mit Adzukibohnen und schwarzem Sesam gegart

Hähnchen-Reis-Bowl mit Sojasauce, Mirin, Ingwer und Spinat
Werden Sesamsamen lediglich über das fertige Gericht gestreut, lassen sich Aussehen und Biss häufig mit anderen Samen oder einer passenden knusprigen Zutat nachbilden. Ob die Samen geröstet sind, spielt dabei eine Rolle: Geröstete Samen schmecken voller und kräftiger als rohe.
Bei Tahin ist der Austausch anspruchsvoller. Die Sesampaste bindet Saucen und Dressings, unterstützt das Emulgieren und sorgt für den charakteristischen Sesamgeschmack. Als Ersatz benötigen Sie meist eine andere cremige Grundlage. Anschließend sollten Sie Säure, Salz und Süße neu aufeinander abstimmen. Sesamöl wird in der Regel erst zum Schluss hinzugefügt und lässt sich deshalb leichter weglassen. Damit das Gericht nicht fade schmeckt, kann jedoch ein anderer aromatischer Akzent sinnvoll sein, etwa ein passendes Öl zum Verfeinern.

Koreanischer gedämpfter Eierpudding mit Frühlingszwiebeln und Sesamöl

Truthahnbraten mit traditioneller Mole und Zartbitterschokolade

Chicken-Katsu-Bowl mit Sushi-Reis, Kohl und Tonkatsu-Sauce

Cremiger Hummus mit Kreuzkümmel-gewürztem Lammhack

Jackfruit-Tacos in Ancho-Chili-Mole-Sauce

Ofenchips mit Za’atar, Zitrone und Meersalz

Smoothie-Bowl mit Datteln und Tahini, Banane und Joghurt

Lamm-Kofta-Platte mit Tahini-Zitronen-Soße und Salat

Blumenkohl-Couscous-Bowl mit Kichererbsen, Zucchini und Tahini-Dressing.

Marokkanische Süßigkeit ohne Backen mit Mandeln, Sesam, Honig und Butter

Tofu-Bulgogi-Bowl mit Reis, gebratenem Gemüse und Sesam

Koreanische Schweinerippchen, mariniert mit Soja, Knoblauch und Birne
Wenn Sie Sesam wegen einer Allergie meiden, dient diese Kennzeichnung lediglich als Orientierung und nicht als Garantie. Prüfen Sie bei verpackten Zutaten, ob Sesam enthalten ist oder auf gemeinsam genutzte Produktionsanlagen hingewiesen wird. Sesam kann in Gewürzmischungen, Saucen und fertigen Dressings vorkommen und wird leicht übersehen, wenn er als Tahin oder Sesamöl aufgeführt ist.
Achten Sie in der Küche außerdem auf gemeinsam genutzte Toaster, Backbleche und Vorratsbehälter für Samen. Einzelne Sesamsamen können dort zurückbleiben und auf andere Lebensmittel gelangen.
Die Suche nach einzelnen Zutaten hilft, wenn Sie gezielt die Funktion des Sesams ersetzen möchten, etwa Tahin durch eine andere cremige Grundlage oder Sesamsamen durch ein anderes knuspriges Topping. Ernährungskategorien können nützlich sein, wenn neben Sesam noch weitere Anforderungen zu berücksichtigen sind. Bei Saucen, Ölen und Mischungen bleibt das sorgfältige Lesen der Zutatenliste jedoch unverzichtbar.

Gekühlte französische Schokocremes aus dem Wasserbad

Frische Sojamilch durch Einweichen, Pürieren, Köcheln und Abseihen

Ofenkabeljau mit Butter-Zitronen-Bröselkruste

Überbackene Makkaroni mit Cheddar und puddingartigem Guss

Reisschüssel mit Pute, Gurke, Karotte und Sriracha-Mayonnaise.

Birnen-Clafoutis im Vanille-Custard-Teig gebacken

Flambierte Crêpes in buttriger Orangen-Zitronen-Soße

Sättigender Birnen-Hafer-Smoothie mit Joghurt und Zimt.
Tahin wird aus Sesamsamen hergestellt und zählt daher zu Sesam. Die Paste kommt häufig in Saucen und Dressings zum Einsatz und sorgt dort für Cremigkeit und den typischen Geschmack.
Nicht immer. In vielen Rezepten wird Sesamöl erst zum Schluss für das Aroma hinzugefügt. Manchmal dient es auch zum Braten, wegen seines kräftigen Geschmacks eignet es sich jedoch häufig nicht als einziges Bratöl.
Dient Sesam nur als Garnitur, verändern sich durch das Weglassen vor allem Biss und Aussehen. Wenn Sie Sesam wegen einer Allergie meiden, sollten Sie außerdem mögliche Kreuzkontakte über gemeinsam genutzte Bleche, Küchenhelfer und Servierflächen berücksichtigen.
Je nachdem, was Sie vertragen, können andere Samen oder knusprige Zutaten für eine ähnliche Konsistenz sorgen. Wählen Sie eine Alternative, die geschmacklich zum Gericht passt.
In der Regel brauchen Sie eine andere cremige Zutat, die dem Dressing Bindung gibt und das Emulgieren unterstützt. Da sich dadurch der Geschmack verändert, müssen Sie meist auch Zitronensaft, Essig, Salz oder Süße neu abstimmen.
Achten Sie auf Bezeichnungen wie Sesam, Tahin, Sesampaste und Sesamöl. Auch Gewürzmischungen, Saucen und fertige Dressings können Sesam enthalten. Prüfen Sie deren Zutatenlisten daher besonders sorgfältig.
Gerade geringe Mengen Sesam werden leicht übersehen. Prüfen Sie, ob Sesamsamen, Tahin oder Sesamöl enthalten sind, und überlegen Sie dann, ob Sie Knusprigkeit, Cremigkeit oder Aroma ersetzen müssen. Daraus ergibt sich meist, welche Alternative am besten funktioniert.

