
Topfenstrudel (Quarkstrudel mit Vanille und Zitronenabrieb)
Knuspriger Strudel mit Vanillequark, Zitrone und Sultaninen

Das Backblech ist ideal für alles, was bei trockener Hitze und auf großer, offener Fläche garen soll: Gemüse rösten, Kekse backen, Nüsse anrösten oder Speisen kräftig bräunen, statt sie im eigenen Saft schmoren zu lassen. Weil es flach und dünn ist, wird es schnell heiß und Feuchtigkeit kann gut verdampfen. Das Ergebnis hängt jedoch stark davon ab, wie das Blech belegt wird. Liegen die Zutaten zu dicht, dämpfen sie; auf einem verzogenen Blech sammelt sich Fett an einer Stelle und die Speisen garen ungleichmäßig. Mit der Wahl des Materials, der passenden Unterlage und genügend Abstand gelingen Gerichte vom Blech zuverlässiger und das heiße Blech lässt sich sicherer handhaben.
Für knusprig geröstete Speisen eignet sich ein stabiles Metallblech. Zwischen den Zutaten sollte genug Platz bleiben, damit Feuchtigkeit entweichen kann. Bei klebrigen Glasuren oder geschmolzenem Käse empfiehlt sich Backpapier oder Folie: So lässt sich das Gargut leichter lösen und Eingebranntes vermeiden. Für eine möglichst kräftige Bräunung an der Unterseite backen Sie direkt auf dem Blech oder auf Backpapier. Eine dicke Silikonmatte wirkt isolierend und kann die Bräunung abschwächen. Ein Gitterrost über dem Blech ist sinnvoll, wenn die heiße Luft rundum zirkulieren soll, etwa für knusprige Haut oder damit Fett abtropfen kann. Allerdings entsteht dadurch mehr Reinigungsaufwand. Fehlt ein Backblech, kann eine flache Bratform einspringen, sie heizt sich jedoch möglicherweise anders auf.

Knuspriger Strudel mit Vanillequark, Zitrone und Sultaninen

Griechisches Ofengemüse mit Olivenöl

Italienische Buttercornetti, goldbraun gebacken und mit Puderzucker vollendet

Krümeliges Scottish Tablet mit Butter und Kondensmilch

Geröstete Sauerteig-Tartine mit Ziegenkäse und Honig

Blätterteigtarte mit Dijon-Senf und gebackenen Tomaten
Zu wenig Abstand ist der häufigste Grund dafür, dass Ofengemüse blass und weich bleibt. Türmen sich die Zutaten übereinander, werden sie eher gedämpft als geröstet. Auch ein zu dünnes Blech kann Probleme bereiten: Es verzieht sich bei Hitze, sodass Säfte auf eine Seite laufen und einzelne Stellen stärker erhitzen. Wenn etwas am Blech haftet, hilft oft Geduld statt Kraft. Viele Speisen lösen sich von selbst, sobald sie gut gebräunt sind. Kurzes Warten ist daher meist wirksamer als Kratzen. Achten Sie außerdem auf überschüssiges Fett, das auf freien Stellen des Blechs zu rauchen beginnt. Verteilen Sie die Zutaten gleichmäßiger oder legen Sie das Blech aus, um Anbrennen zu verringern und das Blech sicherer aus dem Ofen nehmen zu können.

Weiche Conchas mit rissigem Vanillezucker-Topping

Putenhackbällchen in Passata, in Brötchen mit Mozzarella gebacken

Gerösteter Auberginen-Dip mit Joghurt, Knoblauch und Zitrone

Geröstete Aubergine, Zucchini, Paprika und Zwiebel mit Sumach

Knusprig gebackener Tofu in Miso-Chili-Soße gewendet

Weiche Biskuitkuchen mit glattem rosa Zuckerguss

Ofenhähnchen mit Kirschtomaten, Rosmarin und Zitrone

Dünner, knuspriger Flammkuchen mit Crème fraîche, Zwiebel und Speck

Gerste mit geröstetem Wurzelgemüse und Dill-Joghurt-Dressing

Farro-Salat mit gerösteter Zucchini, Tomaten und roter Zwiebel

Hähnchenschenkel mit Zitrone, Oregano und Drillingen aus dem Ofen

Mürbe Mandelkekse mit Zimt, Zitronenabrieb und Puderzucker
Backbleche werden schnell heiß und bleiben länger heiß, als man ihnen ansieht. Das gilt besonders für dunkles Metall. Nehmen Sie das Blech mit trockenen Ofenhandschuhen heraus und stellen Sie es auf einer stabilen, hitzebeständigen Fläche ab. Ist das Blech uneben, kann heißes Fett leicht hin- und herschwappen. Backpapier oder Alufolie sollten glatt aufliegen und nicht über den Rand hinausragen. So können sie weder an die Heizelemente gelangen noch die Luftzirkulation behindern. Beschädigte antihaftbeschichtete Bleche sollten Sie nicht bei sehr hohen Temperaturen verwenden. Zerkratzte Beschichtungen können sich unvorhersehbar verhalten und lassen sich ohne Scheuermittel nur schwer reinigen.
Als Nächstes lohnt sich die Auswahl nach Zubereitungsart, denn auf dem Blech wird geröstet, gebacken oder gegrillt. Die jeweilige Methode zeigt, ob knusprige Ränder oder eine schonende Hitze gefragt sind. Auch der Schwierigkeitsgrad hilft bei der Rezeptwahl, je nachdem, wie sicher Sie sich beim Garen mit starker Hitze, beim Wenden und beim Beurteilen der Bräunung nach Augenmaß fühlen.

Dip aus gerösteter roter Paprika und Walnüssen mit Granatapfelmelasse

Zarte Schweinerippchen in Tomatillo-Jalapeño-Salsa Verde

Türkischer Bulgursalat mit Zitrone, Kräutern und Granatapfelmelasse

Langsam gegartes Pulled Pork in weichen Brötchen mit Barbecue-Soße

Zarte Biscuits aus der Heißluftfritteuse mit Buttermilch und Butter.

Griechisches Hähnchen aus der Heißluftfritteuse mit Zitrone, Knoblauch und Oregano.

Spanischer Gemüseeintopf mit Spiegelei

Pochierte Fleischklößchen in cremiger Kapernsoße mit Zitrone
Ein Backblech ist meist flacher und begünstigt Luftzirkulation und Bräunung. Eine Bratform ist in der Regel tiefer und stabiler. Sie bietet Platz für größere Bratenstücke und fängt austretenden Bratensaft auf.
Meist staut sich Feuchtigkeit, weil die Zutaten zu dicht liegen. Verwenden Sie ein größeres Blech, verteilen Sie alles mit genügend Abstand und rösten Sie bei ausreichend hoher Temperatur, damit die Feuchtigkeit verdampft und das Gemüse nicht im eigenen Saft gart.
Backpapier oder Folie sind sinnvoll, wenn Zutaten voraussichtlich anhaften, Zucker einbrennen könnte oder Sie sich die Reinigung erleichtern möchten. Für eine möglichst kräftige Bräunung an der Unterseite eignen sich das blanke Blech oder Backpapier besser als dicke Unterlagen.
Dünnes Metall dehnt sich bei Hitze schnell aus, besonders wenn ein Teil des Blechs rascher heiß wird als der Rest. Ein Blech aus stärkerem Material verzieht sich weniger leicht.
Oft ja, besonders beim herzhaften Rösten. Zum Backen und zum Verhindern von Anhaften eignet sich Backpapier meist besser, außerdem reflektiert es die Hitze weniger stark.
Das kommt auf das Gargut an. Wenden sorgt für eine gleichmäßigere Bräunung, wenn eine Seite auf dem Blech aufliegt. Bei genügend Abstand und guter Luftzirkulation bräunen manche Speisen auch ohne Wenden gleichmäßig.
Ob ein Gericht vom Blech gelingt, hängt vor allem von zwei Dingen ab: vom Abstand zwischen den Zutaten und davon, wie gut das Blech die Wärme leitet. Verwenden Sie ein stabiles Blech, legen Sie es bei Bedarf aus und warten Sie mit dem Lösen, bis das Gargut gut gebräunt ist.

