
Brandade de Morue Nîmoise (Püree aus Salzkabeljau und Olivenöl)
Salzkabeljau-Kartoffelpüree mit Olivenöl und Knoblauch

Mit einem Kartoffelstampfer lassen sich gekochte Kartoffeln und andere weiche Lebensmittel ohne großen technischen Aufwand zerkleinern. Dabei bleibt die gewünschte Konsistenz gut unter Kontrolle. Anders als Mixer oder Küchenmaschine bearbeitet er die Stärke nicht so stark. So kann man rechtzeitig aufhören, ganz gleich, ob das Ergebnis grob, locker oder nur leicht stückig sein soll. Entscheidend sind die Form des Stampfers und seine Handhabung im Topf. Probleme mit Kartoffelpüree liegen meist an den Kartoffeln selbst, an zu viel Feuchtigkeit oder an zu langem Bearbeiten und nicht am falschen Werkzeug.
Kartoffelstampfer sind ideal für Lebensmittel, die weich genug zum Zerdrücken sind, aber noch etwas Struktur behalten sollen. Kartoffeln sind das naheliegendste Beispiel. Ebenso gut eignen sich gegartes Wurzelgemüse, weiche Bohnen für Aufstriche oder Obst für ein schnelles Kompott. Da die Zutaten gedrückt und nicht aufgeschlagen werden, bleibt ein Teil ihrer Struktur erhalten. Das Ergebnis wirkt dadurch lockerer und weniger breiig. Außerdem kann direkt im Kochtopf gestampft werden. Das spart Umfüllen und vereinfacht die Zubereitung, wenn das Gericht anschließend mit Butter, Milch oder Gewürzen abgeschmeckt wird.

Salzkabeljau-Kartoffelpüree mit Olivenöl und Knoblauch

Schnittfeste Süßkartoffelpaste mit Zucker und Zimt gekocht

Geräucherte Schweinswurst mit Kartoffelpüree und geschmortem Rotkohl

Norddeutsches Kartoffelgericht mit Corned Beef und Roter Bete

Hackfleisch-Kartoffelpüree-Auflauf mit Cheddarhaube

Gebratener Schinken mit cremigem Püree und Petersiliensoße
Stampfer mit gewelltem Drahtbügel sind weit verbreitet. Sie zerkleinern Kartoffeln schnell und eignen sich besonders für eine etwas gröbere Konsistenz. Modelle mit Lochplatte ergeben ein gleichmäßigeres Püree, benötigen bei festeren Stücken aber etwas mehr Kraft. Manche Stampfer besitzen einen Silikonrand, der beschichtete Töpfe schützen soll. Das ist beim Stampfen direkt im Topf praktisch, allerdings können solche Modelle weniger stabil wirken. Für ein sehr feines Püree sind Kartoffelpresse oder Passiermühle meist besser geeignet, als die Zutaten immer weiter zu stampfen.

Knusprige Lachs-Kartoffel-Puffer mit Zitrone

Kartoffelpüree mit Sauerkraut, Speck und gebratenen Zwiebeln

Salzkabeljau-Kartoffelpüree mit Knoblauch, Olivenöl und Sahne

Kartoffelpüree-Bowl mit Champignons, Speck und saurer Sahne

Kartoffelpüree mit Karotten und Lauch, verfeinert mit Butter

Lauch-Kartoffelstampf mit gerösteten Karotten und Pastinaken

Niederländischer Grünkohl-Kartoffelstampf mit geräucherter Wurst serviert

Niederländischer Grünkohl-Kartoffel-Stampf mit Räucherwurst

Knusprige Kartoffelkroketten aus der Heißluftfritteuse mit Panade.

Knusprige Kartoffel-Kohl-Küchlein mit pochiertem Ei obenauf

Salzkabeljau-Kartoffelgratin mit Knoblauch und Semmelbröseln

Knusprige Kartoffel-Flautas mit Crema, Salat und Käse
Klebriges Kartoffelpüree entsteht meist, wenn stärkehaltige Kartoffeln zu lange bearbeitet werden. Das gilt besonders beim Wechsel zu einem elektrischen Rührgerät oder wenn nach dem vollständigen Zerkleinern weitergestampft wird. Hören Sie auf, sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Feste, ungleichmäßige Stücke sind häufig nicht vollständig gegart und lassen sich deshalb nicht gut zerdrücken. Gießen Sie die Kartoffeln gründlich ab und lassen Sie sie kurz ausdampfen, damit überschüssiges Wasser das Püree nicht verwässert. Kalte Butter oder Milch kann die Masse fester machen. Vorgewärmte Zutaten lassen sich leichter einarbeiten.
Wenn in einem Rezept ein Kartoffelstampfer verwendet wird, ist meist eine von Hand kontrollierte, nicht vollkommen glatte Konsistenz erwünscht. Das gilt etwa für Gemüsestampf, grobe Bohnenmassen oder Obst, das zerdrückt werden soll, ohne schaumig zu werden. Auch zum vorsichtigen Zerkleinern weicher Zutaten direkt in der Pfanne oder im Topf ist der Stampfer praktisch, beispielsweise um gegarten Knoblauch in eine Saucengrundlage einzuarbeiten oder Tomaten grob zu zerdrücken. Gemeinsam ist diesen Anwendungen, dass eine bewusst ungleichmäßige Konsistenz gewünscht ist: gestampft statt püriert.
Über die Garmethode lassen sich Techniken wie Kochen, Dämpfen und Rösten vergleichen, denn der Feuchtigkeitsgehalt wirkt sich auf die spätere Konsistenz beim Stampfen aus. Der Schwierigkeitsgrad hilft außerdem dabei, unkomplizierte Rezepte mit Handarbeit von solchen zu unterscheiden, die spezielle Geräte erfordern.

Frittierte Cannoli mit süßer Ricotta, vollendet mit Pistazien

Cremiges Risotto mit Garnelen, Muscheln, Tintenfisch und Petersilie

Französischer Fischeintopf in Rotwein pochiert, mit Pilzen

Käsegefülltes Hähnchen mit Cheddar und Frischkäse, luftfrittiert.

Frühstücks-Burrito mit Rührei, Avocado und Salsa

Schwedische Fleischbällchen in Rahmsoße mit Preiselbeeren

Italienischer gegrillter Aal mit Zitrone, Knoblauch und Petersilie

Deutscher Weihnachtsstollen mit Rosinen, Orangeat und Mandeln
Ja. Süßkartoffeln lassen sich leicht stampfen, werden dabei aber schnell sehr glatt. Für eine stückigere Konsistenz sollten Sie behutsam stampfen und früh aufhören.
Meist wurde die Stärke zu stark bearbeitet. Stampfen Sie nur so lange wie nötig und vermeiden Sie schnelles Mixen oder Aufschlagen, da Kartoffeln dadurch zäh und klebrig werden können.
Für kleine Mengen genügt eine stabile Gabel. Soll das Ergebnis sehr fein werden, sind Kartoffelpresse oder Passiermühle meist wirkungsvoller als immer längeres Stampfen.
Das ist möglich, besonders mit einem für die Topfoberfläche geeigneten Stampfer. Gehen Sie bei Antihaftbeschichtungen vorsichtig vor und gießen Sie die Kartoffeln gründlich ab, damit sie nicht in überschüssigem Wasser gestampft werden.
Garen Sie die Kartoffeln vollständig weich, gießen Sie sie gut ab und arbeiten Sie warme Butter oder Milch ein. Für ein wirklich seidiges Püree ist eine Kartoffelpresse besser geeignet als zusätzliches Stampfen.
Mit einem Kartoffelstampfer lässt sich genau bestimmen, wie glatt oder grob das Ergebnis werden soll. Garen Sie das Gemüse vollständig weich, lassen Sie es gut ausdampfen und stampfen Sie nur so lange wie nötig.

