
Porchetta Arrosto (italienischer gerollter Schweinebraten)
Italienischer gerollter Schweinebraten mit Fenchel, Rosmarin und Zitrone

Eine Küchenzange ist immer dann praktisch, wenn Speisen gewendet, angehoben, vermengt oder serviert werden sollen, ohne sie anzustechen. Sie hält die Hände auf Abstand zur Hitze, bietet auch bei glatten Zutaten sicheren Halt und ermöglicht es, einzelne Stücke gezielt zu bewegen.
Wird in einem Rezept ausdrücklich eine Zange verlangt, sind die Speisen häufig empfindlich, heiß oder schwierig zu greifen. Mit dem passenden Modell lassen sich Fleisch, Ofengemüse oder Salat mühelos und präzise handhaben. Es gibt jedoch auch andere Küchenhelfer, mit denen sich diese Aufgaben erledigen lassen.
Eine Zange ist ideal, wenn Speisen gegriffen und nicht von unten aufgenommen werden sollen. Mit ihr lassen sich Stücke wenden, die leicht vom Pfannenwender rutschen würden, Nudeln aus dem Wasser heben oder heiße Zutaten auf einem Blech bewegen, ohne dass sie zerreißen. Auch zum raschen Vermengen in einer Schüssel oder Pfanne ist sie hilfreich, denn ein Löffel kann weiche Zutaten zerdrücken und eine Gabel darin hängen bleiben.
Je nach Aufgabe eignen sich unterschiedliche Greifflächen. Silikonspitzen schonen beschichtete Pfannen und empfindliche Lebensmittel. Metallspitzen sind dünner und ermöglichen beim scharfen Anbraten und Grillen präziseres Arbeiten. Eine Zange mit Verschluss lässt sich platzsparend aufbewahren, sollte sich aber mit einer Hand öffnen und schließen lassen. Wer keine Zange hat, kann zum Wenden einen Pfannenwender und eine Gabel verwenden. Zum Herausheben aus Flüssigkeit eignet sich ein Schaumlöffel.

Italienischer gerollter Schweinebraten mit Fenchel, Rosmarin und Zitrone

Kantonesische Ofenente mit knuspriger Haut und Pflaumensoße

In der Pfanne angebratenes Schweinefilet mit Knoblauch-Whiskysoße

Knuspriges Rinderschnitzel mit Schinken und geschmolzenem Mozzarella

Kalbskoteletts mit cremiger Pilzsauce

Zarter rotgeschmorter Schweinebauch in glänzender Sojasauce
Ein häufiger Fehler ist zu starkes Zudrücken. Dabei wird Saft aus den Speisen gepresst und ihre Oberfläche kann einreißen, besonders bei Fisch, Tofu oder Paniertem. Greifen Sie nur so fest zu, wie es für sicheren Halt nötig ist, und wenden Sie das Gargut erst, wenn es sich von selbst vom Pfannenboden löst.
Problematisch ist auch eine zu kurze Zange bei großer Hitze. Dampf und Fettspritzer steigen nach oben, deshalb sorgt eine längere Zange beim Braten und Grillen für mehr Abstand. Zangen mit Metallspitzen sollten zudem nicht auf empfindlichen Antihaftbeschichtungen verwendet werden, da wiederholtes Schaben die Oberfläche beschädigen kann. Hier sind eine Zange mit Silikonspitzen oder ein Pfannenwender besser geeignet.

Würzige Lamm-Kebabspieße, in der Heißluftfritteuse gebräunt.

Knusprige Hähnchenbrust mit Parmesan-Kruste aus der Heißluftfritteuse.

Saftige Hähnchenbrust aus der Heißluftfritteuse mit Rauchpaprika.

Luftfrittierte Hähnchenunterkeulen mit Barbecue-Soße glasiert.

Spaghetti mit Muscheln in Weißwein, Knoblauch und Petersilie

Gegrilltes Chicken Tikka mit Koriander-Minz-Chutney

Römische Spaghetti mit Guanciale, Eiern, Pecorino und Pfeffer

Hähnchen-Blechgericht mit Salzzitrone, Oliven, Kartoffeln und roter Zwiebel

Angebratenes Schweinefilet mit Äpfeln in cremiger Calvadossoße

Glasierter Lachs mit grünen Bohnen

Gegrillte Forelle mit Salsa Criolla, Limette und Koriander

Frittierte Zucchini mit Minze, Knoblauch und Essig
Zum Wenden in einer heißen Pfanne eignet sich eine Zange mit schmalen, exakt aufeinanderliegenden Spitzen. Damit gelangt man unter den Rand des Garguts und kann es greifen, ohne dass es wegrutscht. Zum Vermengen von Salat oder Nudeln ist eine breitere Greiffläche meist angenehmer. Sie schneidet weniger leicht in Blätter oder Nudelstränge ein.
Beim Servieren kommt es auf die Beschaffenheit der Speisen an: Eine Zange mit guter Federkraft eignet sich für einzelne Stücke, während gezackte oder gewellte Greifflächen glatte Zutaten wie geröstete Paprika oder gekochte Kartoffeln besser halten. Sollen Speisen aus Flüssigkeit gehoben werden, ist ein Schaumlöffel oft sauberer, da weniger Flüssigkeit nachtropft. Flache Speisen wie Filets oder Pfannkuchen liegen auf einem Pfannenwender besser auf, als wenn sie nur mit einer Zange gegriffen werden.
Bei der Auswahl lohnt sich ein Blick auf die Garmethode, denn je nach Zubereitung ist ein sicherer Griff unterschiedlich wichtig. Beim Braten, Grillen und Rösten müssen Speisen häufig rasch gewendet oder bewegt werden. Auch der Schwierigkeitsgrad kann bei der Wahl helfen: Einige Methoden erfordern einen sicheren Umgang mit großer Hitze, während bei schonenderen Zubereitungen ein Löffel oder Pfannenwender ebenso gut ausreicht.

Gebackener Orangen-Karamellflan, gestürzt mit Karamellsoße

Heißer schwarzer Tee mit dunklem Rum und Gewürzen

Knusprige Tlayuda mit Bohnen, Oaxaca-Käse, Kohl und Avocado

Tropischer Kokos-Smoothie mit Mango, Ananas, Limette und Honig

Thailändischer Reisbrei mit Schweinehack, Ei, Ingwer und Frühlingszwiebeln

Polnische Kohlrouladen mit Schweinefleisch und Reis gefüllt

Lamm-Tajine mit Pflaumen und gerösteten Mandeln

Zitronengras-Hähnchen vom Blech mit Paprika, Zwiebel und Jasminreis
Für die Beschichtung sind sie in der Regel schonender, da sie nicht darüber kratzen. Eine Metallzange lässt sich zwar vorsichtig verwenden, doch wiederholter Kontakt im gleichen Winkel kann auf manchen Oberflächen Spuren hinterlassen oder sie beschädigen.
Durch das Einstechen kann Saft austreten und die Oberfläche einreißen. Eine Zange greift das Fleisch von den Seiten, sodass es sich wenden lässt, ohne es zu durchbohren.
Eine längere Zange schafft beim Braten und Grillen mehr Abstand zu Hitze und Spritzern. Eine kürzere Zange lässt sich beim Servieren und Zubereiten von Salat oft präziser führen.
Mit einer Zange lassen sich Salatblätter gut mit Dressing überziehen und vom Schüsselboden nach oben heben, eine Emulsion stellt sie jedoch nicht her. Soll das Dressing glatt und gleichmäßig verbunden sein, wird es zuerst mit dem Schneebesen verrührt und anschließend mit der Zange unter den Salat gehoben.
Zum Wenden eignet sich ein Pfannenwender, während eine Gabel das Gargut stabilisiert. Speisen lassen sich mit einem Schaumlöffel aus Flüssigkeit heben. Zum Servieren funktionieren auch zwei Löffel erstaunlich gut.
Eine Küchenzange ist besonders nützlich, wenn heiße, glatte oder empfindliche Speisen bewegt werden sollen, ohne dass sie zerreißen. Stimmen Sie Material und Länge auf die Hitze und das Kochgeschirr ab und greifen Sie nur leicht zu.

