Kadhi Pakora (Joghurtcurry mit Kichererbsenfrittern)
Warum dieses Rezept gelingt
- Vielschichtiger Geschmack: Das Joghurt-Curry entwickelt Säure, Wärme und Tiefe durch Kichererbsenmehl, sanftes Köcheln und ein abschließendes Tadka aus Kreuzkümmel und Chili.
- Glattes, cremiges Kadhi: Wenn du Joghurt und Kichererbsenmehl vor dem Erhitzen verquirlst, entsteht eine homogene Sauce, die gleichmäßig eindickt.
- Weiche Pakoras in Sauce: Die Pakoras werden zuerst frittiert, damit sie Struktur bekommen, und dann kurz geköchelt, damit sie das Kadhi aufsaugen und dennoch ihre Form behalten.
So gelingt dieses Rezept am besten
Tradition und Varianten
- Curry wie zu Hause: Kadhi pakora wird häufig als wohltuendes Curry auf Joghurtbasis gekocht, wobei Kichererbsenmehl sowohl zum Binden der Sauce als auch für die Pakoras verwendet wird.
- Das Tadka ist entscheidend: Wenn du das heiße Ghee-Tadka über das fertige Kadhi gießt, bekommt das Gericht sein charakteristisches aromatisches Finish.
- Klassisch serviert: Serviere es heiß mit gedämpftem Reis als die vertrauteste Kombination oder mit Roti für eine sättigendere Mahlzeit.
Häufige Fehler
- Die Joghurtsauce köcheln lassen: Halte das Kadhi bei sanftem Köcheln statt sprudelndem Kochen, damit der Joghurt glatt bleibt.
- Das Köcheln zu früh beenden: Lass es lange genug köcheln, damit das Kichererbsenmehl seinen rohen Geschmack verliert und die Sauce leicht eindickt.
- Zu viele Pakoras auf einmal frittieren: Frittiere in Portionen, damit die Öltemperatur stabil bleibt und die Bällchen gleichmäßig garen.
Tipps zur Textur
- Für ein seidigeres Kadhi: Schlage die Joghurtmischung vollständig glatt, bevor sie auf die Hitze kommt; Klümpchen lassen sich viel schwerer entfernen, sobald die Sauce warm wird.
- Konsistenz anpassen: Wenn das Kadhi beim Köcheln zu dick wird, verdünne es nach und nach mit einem Schuss Wasser.
- Die Sauce stabil halten: Verwende nach dem Zugeben der Pakoras niedrige Hitze und rühre vorsichtig, damit die Bällchen nicht zerfallen oder die Joghurtbasis gerinnt.
Tipps zum Vorbereiten
- Kadhi vorbereiten: Das Curry kann im Voraus gekocht und gekühlt werden und wird dann vor dem Servieren sanft wieder erwärmt.
- Schonend aufwärmen: In einem Topf bei niedriger Hitze erwärmen, dabei häufig rühren, und etwas Wasser zugeben, wenn die Sauce eingedickt ist.
- Beste Konsistenz: Die Pakoras schmecken am besten am Tag, an dem sie zugegeben werden, da sie beim Aufbewahren im Kadhi weiter weich werden.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Pakoras
Kadhi und Tadka
Zubereitung
- Bereite den Pakora-Teig zu: die Zwiebel in feine Scheiben schneiden, dann Ingwer und Knoblauch fein reiben. In einer Rührschüssel Kichererbsenmehl, Zwiebel, Ingwer, Knoblauch, gemahlene Kurkuma, gemahlene Kaschmir-Chili und feines Meersalz vermengen. 120 ml Wasser zugeben und zu einem dicken, löffelbaren Teig verrühren; 10 Minuten ruhen lassen.
- In der Zwischenzeit die Kadhi-Basis verquirlen: In einem großen Topf den Joghurt mit Kichererbsenmehl, gemahlenem Kurkuma, gemahlenem Kaschmir-Chili, feinem Meersalz und 900 ml Wasser verquirlen, bis alles vollständig glatt ist. Auf mittlere Hitze stellen und langsam zum Kochen bringen, dabei häufig verquirlen, damit nichts ansetzt. Sobald es dampft, auf ein sanftes Köcheln reduzieren.
- Die Pakoras frittieren: Das Pflanzenöl in einem Topf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen, bis ein kleiner Tropfen Teig sofort zischt. Gehäufte Teelöffel Teig hineingeben und portionsweise 3 bis 4 Minuten frittieren, dabei wenden, bis sie tief goldbraun und durchgegart sind. Mit einer Schaumkelle herausheben und kurz abtropfen lassen.
- Die Kadhi köcheln lassen: Die Kadhi 20 Minuten sanft köcheln lassen und regelmäßig rühren, bis sie leicht eindickt und der rohe Mehlgeschmack verschwunden ist. Wenn sie zu stark eindickt, mit einem Schuss Wasser verdünnen. Abschmecken und bei Bedarf mit etwas mehr feinem Meersalz nachwürzen.
- Die Pakoras zur Kadhi geben und 8 bis 10 Minuten köcheln lassen, damit sie die Sauce aufsaugen, aber noch ihre Form behalten. Die Hitze niedrig halten, damit der Joghurt glatt bleibt. Die Hitze ausschalten, während du das Tempering zubereitest.
- Das Tempering zubereiten: Das Ghee in einer kleinen Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen, bis es schimmert. Den gemahlenen Kreuzkümmel und die getrocknete rote Chili zugeben und 20 bis 30 Sekunden garen, bis es duftet, dann sofort über die Kadhi gießen. Mit frischem Koriandergrün vollenden und heiß servieren.
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Rezeptnotizen
Tipps
- Die Joghurtmischung verquirlen, bis sie perfekt glatt ist, bevor sie auf die Hitze kommt; Klümpchen lassen sich später viel schwerer beheben.
- Die Kadhi sanft köcheln lassen statt sprudelnd zu kochen, um ein Gerinnen zu verhindern und die Textur seidig zu halten.
- Wenn du für jemanden servierst, der schwanger, älter oder immungeschwächt ist, pasteurisierten Joghurt verwenden und die Kadhi gründlich köcheln lassen, bis sie richtig heiß ist.
Alternativen
- Ersetze Ghee durch Pflanzenöl für ein leichteres Tempering.
- Ersetze gemahlenen Kaschmir-Chili durch mildes Chilipulver für ähnliche Schärfe mit weniger Farbe.
- Ersetze frischen Koriander durch frische Minze für einen anderen, kühlenden Abschluss.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
- Abkühlen lassen, abdecken und im Kühlschrank aufbewahren. In einem Topf bei niedriger Hitze sanft erwärmen, dabei häufig rühren, und bei Bedarf einen Schuss Wasser zugeben; nicht kochen lassen, damit es nicht gerinnt.
Bewertungen & Rezensionen
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Rezeptübersicht
- Portionen: 4 Portionen
- Gesamtzeit: 1Std. (45Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Mittel
- Küche: Indisch
-
Allergene:
Milch
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