Senfbraten (Schweineschulterbraten mit Senfkruste und Bratensauce)
Warum dieses Rezept gelingt
- Kräftiges Brataroma: Das Braten des Schweinefleischs auf Zwiebeln schafft eine herzhafte Basis für die Soße und hält den mit Senf bestrichenen Braten vom Pfannenboden abgehoben.
- Ausgewogene Fülle: Apfelessig schärft die Bratensäfte gerade genug, um die Reichhaltigkeit der Schweineschulter auszugleichen.
- Klassische Bratenmethode: Eine Senfkruste, Kümmel und eine einfache Bratensoße geben dem Gericht seinen unverwechselbaren Senfbraten-Charakter.
So gelingt dieses Rezept am besten
Tradition und Varianten
- Braten wie zu Hause: Senfbraten ist ein kräftiger deutscher Braten, der auf einem gut gewürzten Stück Fleisch, gebräunten Zwiebeln und einer unkomplizierten Soße basiert, statt auf einem stark saucigen Finish.
- Senf und Kümmel: Senf gibt dem Braten seine charakteristische herzhafte Kruste, während Kümmel eine dezente mitteleuropäische Note hinzufügt, ohne das Schweinefleisch zu überdecken.
Hinweise zum Timing
- Vor dem Aufschneiden ruhen lassen: Wenn du das Schweinefleisch nach dem Braten ruhen lässt, können sich die Säfte setzen, sodass die Scheiben sauberer werden und weniger leicht austrocknen.
- Servieren, nachdem die Sauce fertig ist: Bereite die Soße zu, während das Schweinefleisch ruht, dann aufschneiden und servieren, solange Fleisch, Zwiebeln und Bratensoße noch heiß sind.
Häufige Fehler
- Zwiebeln im Blick behalten: Die Zwiebeln sollen kräftig bräunen, nicht anbrennen. Wenn sie zu schnell ansetzen, gib einen Schuss Fond dazu, um den Pfannenboden zu lösen.
- Die Ruhezeit nicht auslassen: Wenn du das Schweinefleisch direkt aus dem Ofen anschneidest, bleibt mehr Saft auf dem Brett als im Fleisch.
- Die Soße sanft einkochen: Köcheln lassen, bis sie glänzt und leicht eindickt; starkes Kochen kann die Soße scharf schmecken lassen und zu stark reduzieren.
Tipps zum Vorbereiten
- Mit Feuchtigkeit aufwärmen: Erwärme aufgeschnittenes Schweinefleisch mit etwas Fond, damit es saftig bleibt, und erhitze die Soße separat, bis sie heiß ist.
- Lässt sich gut einfrieren: Schweinefleisch und Soße abkühlen lassen, dann getrennt einfrieren, damit die Scheiben gleichmäßig erhitzen und die Soße eine bessere Konsistenz behält.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Zubereitung
- Den Ofen auf 180°C (355°F) vorheizen. Das Schweinefleisch trocken tupfen, dann rundum mit feinem Meersalz und schwarzem Pfeffer würzen. Den Dijon-Senf mit den Kümmelsamen mischen und gleichmäßig auf dem Schweinefleisch verstreichen.
- Die gelben Zwiebeln schälen und in dicke Spalten schneiden. In eine Bratform streuen, mit dem Olivenöl beträufeln und die Lorbeerblätter dazwischenstecken. Das Schweinefleisch daraufsetzen, mit der Senfseite nach oben.
- 75 bis 90 Minuten braten, dabei die Form einmal drehen, bis die Zwiebeln tief gebräunt sind und das Schweinefleisch an der dicksten Stelle 70°C (160°F) erreicht. Wenn die Zwiebeln zu schnell anzusetzen scheinen, einen kleinen Schuss Rinderbrühe zugeben, damit sie nicht verbrennen. Das Schweinefleisch auf ein Brett legen und 15 Minuten ruhen lassen.
- Überschüssiges Fett von der Oberfläche aus der Bratform abgießen und entsorgen, dann die Form bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen. Apfelessig zugeben und die Bratrückstände lösen, dann die Rinderbrühe angießen. 6 bis 8 Minuten köcheln lassen, bis die Soße glänzt und leicht eindickt, dann die Lorbeerblätter entfernen.
- Das Schweinefleisch in Scheiben schneiden und mit den Zwiebeln und der Bratensoße servieren. Die Soße abschmecken und bei Bedarf mit etwas mehr schwarzem Pfeffer nachwürzen. Vor dem Servieren den ausgetretenen Bratensaft vom Brett in die Soße löffeln.
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Rezeptnotizen
Tipps
- Für die beste Kruste das Schweinefleisch vor dem Bestreichen mit Dijon-Senf sehr trocken tupfen, damit er gleichmäßig haftet.
- Wenn du kein Thermometer hast, brate, bis das Schweinefleisch zart ist und beim Einstechen an der dicksten Stelle klarer Saft austritt, dann vor dem Aufschneiden gut ruhen lassen.
- Für gefährdete Gruppen sicherstellen, dass das Schweinefleisch vor dem Servieren vollständig durchgegart und überall sehr heiß ist.
Alternativen
- Ersetze Olivenöl durch Rapsöl für einen neutraleren Geschmack.
- Ersetze Apfelessig durch Weißweinessig für einen klareren, kräftigeren Abschluss.
- Ersetze Rinderbrühe durch Hühnerbrühe für eine leichtere Soße.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
- Schweinefleisch und Soße abkühlen lassen, dann in getrennten luftdichten Behältern im Kühlschrank aufbewahren. Aufgeschnittenes Schweinefleisch mit einem Schuss Rinderbrühe in einem 180°C (355°F) heißen Ofen erhitzen, bis es überall sehr heiß ist, und die Soße in einem Topf bei niedriger Hitze ohne starkes Kochen erwärmen. Bis zu 2 Monate einfrieren; vor dem Aufwärmen über Nacht im Kühlschrank auftauen.
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Rezeptübersicht
- Portionen: 4 Portionen
- Gesamtzeit: 2Std. (25Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Mittel
- Küche: Deutsch
-
Allergene:
Senf
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