Beim Schaumigschlagen von Butter und Zucker arbeitest du Luft in die Masse ein. Diese Methode passt zu Rezepten, die sie ausdrücklich verlangen. Die Butter sollte weich genug zum Schlagen sein, aber noch ihre Form halten. Geschmolzene Butter ergibt eine andere Masse und ist nicht einfach nur besonders weiche Butter.
Schritt für Schritt
Prüfe zuerst die Butter
Drücke leicht darauf: Sie sollte nachgeben, ohne zu einer öligen Pfütze zusammenzufallen. Schneide feste Butter klein und lass sie nach Bedarf weich werden. Ist sie geschmolzen, lass sie vor dem Rühren wieder die im Rezept verlangte Konsistenz erreichen.
Beginne auf niedriger Stufe
Verwende die angegebene Zuckersorte und einen passenden Rühraufsatz oder bei einer kleinen Menge einen stabilen Löffel. Beginne langsam, damit kein Zucker aus der Schüssel fliegt. Erhöhe dann die Geschwindigkeit nach Rezept und Geräteanleitung.
Schlage die Masse und schabe die Schüssel aus
Schalte das Gerät aus, bevor du Rand und Boden abschabst. Arbeite dichte Stellen ein und schlage weiter, bis die Masse heller und luftiger aussieht und sichtbare Rillen kurz stehen bleiben.
Gib die nächsten Zutaten dazu
Höre auf, sobald die gewünschte Lockerheit erreicht ist. Gib Eier oder weitere Zutaten in der angegebenen Reihenfolge dazu. Schlage nicht so lange, bis die Butter warm, glänzend und weich zerfließend wird.

Körnige, dichte oder schmierige Massen
Einige Zuckerkörnchen dürfen nach dem Schaumigschlagen noch vorhanden sein; der Zucker muss sich nicht zu einem Sirup auflösen. Sehr kalte Butter bleibt klumpig, zu warme Butter hält Luft schlecht. Rezepte mit geschmolzener Butter oder mit Butter, die zuerst in die trockenen Zutaten eingearbeitet wird, nutzen bewusst eine andere Methode. Befolge deren Anweisungen.

