Butter lässt sich am einfachsten wiegen, solange sie noch fest ist. Anschließend kann das Rezept verlangen, sie weich werden zu lassen, zu schmelzen oder zu bräunen. Das beeinflusst ihr Verhalten in der Mischung. Prüfe, ob die Menge vor oder nach dieser Vorbereitung gemessen wird.
Schritt für Schritt
Lies die Reihenfolge der Vorbereitung
Steht hinter einer Buttermenge „geschmolzen“, heißt das meist: erst abmessen, dann schmelzen. Wird eine fertige Menge gebräunter Butter verlangt, musst du den Wasserverlust beim Bräunen berücksichtigen. Beachte ausdrückliche Erläuterungen im Rezept.
Tariere und gib Butter hinzu
Stelle eine Schüssel auf die Waage, tariere auf null und gib Butterstücke bis zum gewünschten Gewicht hinein. Prüfe bei Verpackungsmarkierungen das Gesamtgewicht und die Einteilung, statt bei jedem Stück oder amerikanischen Stick dieselbe Größe anzunehmen.
Miss Volumen nur im geforderten Zustand
Für feste Butter in Cups drückst du formbare Butter ohne große Luftlücken in das Maß und streichst sie glatt. Für geschmolzene Butter nach Volumen verwende das angegebene Flüssigkeitsmaß. Lass den Schaum so weit zusammenfallen, dass du ablesen kannst.
Bringe die Butter auf die passende Temperatur
Lass die abgemessene Butter nach Rezept weich werden, schmilz sie oder lass sie abkühlen. Schabe sie gründlich in die Mischung, damit keine größere Menge in der Schüssel zurückbleibt.

Butterstücke, Sticks und braune Butter
Packungsgrößen unterscheiden sich je nach Land; ein Stick ist kein allgemeingültiges Maß. Geschmolzene Butter kann weiche Butter beim schaumigen Rühren nicht ersetzen, ohne die Methode zu ändern. Beim Bräunen verdampft Wasser, beim Klären werden Bestandteile entfernt. Beide Ergebnisse entsprechen daher nicht einfach dem unveränderten Volumen gewöhnlicher Butter.

