Wasabi-Poke-Bowl
Wasabi-Thunfisch-Poke auf Sushi-Reis mit Gurke und Radieschen.

Ein Reiskocher ist ideal, wenn Reis und anderes Getreide bei gleichmäßiger Hitze ohne ständige Aufsicht zuverlässig gelingen sollen. Nach dem Garen hält er den Inhalt selbstständig warm, sodass mehr Zeit für die übrigen Arbeitsschritte bleibt. Einen Herd ersetzt er jedoch nicht in jeder Hinsicht: Kräftiges Anbraten, schnelles Einkochen und eine genaue Steuerung der Verdunstung sind damit nur eingeschränkt möglich. Im Grunde kocht das Gerät den Inhalt sanft und wechselt anschließend in den Warmhaltemodus. Wer dieses Prinzip versteht, kann besser entscheiden, wann ein Reiskocher sinnvoll ist und wann ein Topf verlässlichere Ergebnisse liefert.
Reiskocher wechseln automatisch vom Köcheln zur Ruhephase. Daher eignen sie sich für schlichten Reis und andere Getreidesorten, die zum Schluss zugedeckt ausdampfen sollen. Der dicht schließende Deckel verringert die Verdunstung. Dadurch gart das Getreide unter weitgehend gleichbleibenden Bedingungen und setzt seltener am Boden an. Viele Modelle kommen auch mit Gewürzen oder kleinen Mengen weiterer Zutaten zurecht, sofern diese das Verhältnis von Getreide und Flüssigkeit nicht verändern. Die Warmhaltefunktion ist praktisch, kann die Oberfläche mit der Zeit jedoch austrocknen. Lockern Sie das gegarte Getreide deshalb auf und schließen Sie den Deckel anschließend wieder, damit es möglichst zart bleibt.
Wasabi-Thunfisch-Poke auf Sushi-Reis mit Gurke und Radieschen.

Klebreis mit Adzukibohnen, Sesam und Salz gedämpft.

Paniertes Schweinekotelett und leicht gestocktes Ei auf Reis

Gegrillter Aal mit süßer Sojasauce auf Reis

Extra knuspriger Tofu mit Soja-Hoisin-Glasur.

Lachs aus der Heißluftfritteuse mit süßer Miso-Glasur.
Der häufigste Fehler besteht darin, alle Reissorten gleich zuzubereiten. Je nach Sorte wird unterschiedlich viel Wasser aufgenommen. Auch das Waschen des Reises verändert die Menge der anhaftenden Stärke und damit, wie klebrig er wird und wie leicht der Inhalt überschäumt. Öffnen Sie den Deckel während des Garens außerdem nicht immer wieder. Dabei entweichen Dampf und Hitze, sodass die obere Schicht möglicherweise nicht vollständig gart. Ist das Gerät zu voll, kann stärkehaltiger Schaum aufsteigen und die Dampföffnung verstopfen. Vorsicht ist auch bei zuckerhaltigen Saucen und dickflüssigen Mischungen geboten: Sie können auf der Heizplatte anbrennen, da ein Reiskocher für das Garen mit reichlich Flüssigkeit und nicht zum Einkochen ausgelegt ist.

Extra knuspriger Tofu mit Soja-Hoisin-Glasur.

Lachs aus der Heißluftfritteuse mit süßer Miso-Glasur.

Gegrillter Aal mit süßer Sojasauce auf Reis

Glasierter gegrillter Aal auf Reis, serviert mit grünem Tee

Tofu aus der Heißluftfritteuse mit Soja, Sesam und Frühlingszwiebel.

Klebreis mit Adzukibohnen, Sesam und Salz gedämpft.

Schwarze Rindfleischsuppe mit Keluak

Paniertes Schweinekotelett und leicht gestocktes Ei auf Reis
Wasabi-Thunfisch-Poke auf Sushi-Reis mit Gurke und Radieschen.
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Ein Reiskocher ist ein elektrisches Gerät, aus dem heißer Dampf austritt. Halten Sie deshalb die Dampföffnung frei und öffnen Sie den Deckel von Gesicht und Händen weg. Verwenden Sie den zugehörigen Einsatz und die für Ihr Modell empfohlenen Utensilien, damit eine Antihaftbeschichtung nicht beschädigt wird. Soll gekochter Reis längere Zeit warm gehalten werden, beachten Sie die Hinweise des Herstellers und servieren Sie ihn im Zweifelsfall zeitnah. Warme, feuchte Lebensmittel reagieren empfindlicher auf lange Standzeiten und ungeeignete Temperaturen als trockene.
Wenn Sie zwischen einem Reiskocher und anderen Zubereitungsarten wählen, lohnt sich der Vergleich unter Zubereitungsart besonders. Quellen, Dämpfen und die Pilaw-Methode stellen unterschiedliche Anforderungen. Auch der Schwierigkeitsgrad zeigt, wie viel Aufmerksamkeit ein Rezept erfordert: Manche Getreidegerichte garen nahezu von allein, andere verlangen Anrösten, Rühren oder ein genaues Timing.

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Nicht unbedingt. Viele Geräte können auch anderes Getreide und einfache Gerichte aus einem Topf zubereiten. Am besten eignen sie sich jedoch für Lebensmittel, die durch Quellen und Dämpfen garen, nicht für Zubereitungen, die angebraten oder eingekocht werden müssen.
Das hängt von der Reissorte und der gewünschten Konsistenz ab. Beim Waschen wird oberflächliche Stärke entfernt. Dadurch klebt und schäumt der Reis weniger. Für manche Gerichte ist diese Stärke jedoch erwünscht, weil sie für eine weichere, stärker bindende Konsistenz sorgt.
Reis kann anbrennen, wenn die Flüssigkeit zu früh vollständig verdampft, der Einsatz zerkratzt ist oder Zucker beziehungsweise dicke Saucen enthalten sind. Solche Zutaten setzen leichter an als eine Zubereitung mit reinem Wasser.
Das ist möglich, verändert aber durch den Verlust von Dampf und Hitze die Bedingungen im Gerät. Viele Rezepte setzen voraus, dass der Deckel geschlossen bleibt, damit die obere Schicht im Dampf fertig gart.
Ein Reiskocher liefert mit weniger Aufsicht gleichmäßige Ergebnisse. Im Topf lassen sich Anrösten, sprudelndes Kochen und Einkochen besser steuern. Dafür müssen Hitze und Garzeit selbst im Blick behalten werden.
Eine kurze Ruhezeit lässt den Reis im Dampf fertig garen und etwas fester werden. Bei langem Warmhalten kann die Oberfläche jedoch austrocknen. Lockern Sie den Reis auf und schließen Sie den Deckel anschließend wieder, um das Austrocknen zu verringern.
Ein Reiskocher spielt seine Stärken aus, wenn Getreide Flüssigkeit aufnehmen und im Dampf garen soll. Muss etwas angeröstet oder eingekocht oder die Verdunstung genau gesteuert werden, bieten ein Topf oder die Zubereitung im Ofen meist bessere Kontrollmöglichkeiten.

