Ganze Linsen können im Salat ihre Form behalten, während gespaltene rote Linsen in Suppen und Dal von selbst weich werden und zerfallen. Wähle die Sorte nach der gewünschten Konsistenz. Sanftes Köcheln lässt sich besser steuern als starkes Kochen.
Schritt für Schritt
Verlese und spüle die Linsen
Entferne kleine Steinchen oder Fremdkörper und spüle die trockenen Linsen ab. Übliche Linsensorten müssen meist nicht eingeweicht werden. Miss die Flüssigkeit passend zur Sorte und zum Rezept ab und nimm einen Topf mit Platz zum Quellen.
Koche auf und reduziere die Hitze
Gib Linsen und Flüssigkeit in der Reihenfolge des Rezepts in den Topf. Sobald es kocht, reduziere auf gleichmäßiges, sanftes Köcheln. Rühre gelegentlich um und prüfe, ob am Boden noch genügend Flüssigkeit ist.
Prüfe mehrere Linsen
Beginne vor Ablauf der angegebenen Zeit zu prüfen. Für Salat sollen die Linsen innen weich sein, ohne harten, mehligen Kern, während die Haut noch hält. Für Dal oder Püree gare sie bis zur gewünschten weichen Konsistenz weiter.
Gieße ab oder verwende die Flüssigkeit mit
Gieße überschüssige Flüssigkeit ab, wenn die Linsen einzeln bleiben sollen, oder behalte sie für eine Suppe. Gib Essig oder Zitrone zum vorgesehenen Zeitpunkt dazu, meist erst, wenn die Linsen weich sind, und schmecke ab.

Zerkochte oder hart bleibende Linsen
Gespaltene Linsen behalten nicht dieselbe Form wie ganze. Starkes Kochen oder Weitergaren über den Garpunkt hinaus kann auch ganze Linsen zerfallen lassen. Alte Linsen und saure Kochflüssigkeit können das Weichwerden verzögern; richte dich deshalb nicht nur nach der Zeit. Dosenlinsen sind bereits gegart und brauchen meist nur noch den letzten Zubereitungsschritt des Rezepts.

