
Agurkesalat (dänischer Gurkensalat in süßem Essigdressing)
Dänischer Gurkensalat in süß-säuerlichem Essigdressing

Die Bezeichnungen Sieb und Abseihsieb werden oft gleichbedeutend verwendet, doch die Küchenhelfer erfüllen etwas unterschiedliche Aufgaben. Mit einem Abseihsieb trennt man meist feste Bestandteile möglichst schnell von Flüssigkeit. Ein feineres Sieb dient dagegen häufig dazu, eine gleichmäßige Konsistenz zu erzielen, Klümpchen zu entfernen oder trockene Zutaten aufzulockern. Maschenweite, Form und Stabilität entscheiden darüber, ob sich ein Modell zum Abgießen von Pasta, Passieren von Pürees oder Bestäuben mit Puderzucker eignet. Wer weiß, ob es vor allem auf schnelles Abgießen, eine glatte Konsistenz oder besonders feines Filtern ankommt, kann das passende Sieb wählen oder sich sicher mit einem vorhandenen Küchenhelfer behelfen.
Ein Durchschlag hat größere Löcher und ist dafür gedacht, größere Mengen Pasta oder Gemüse schnell abzugießen. Ein feinmaschiges Küchensieb hält auch Getreidekörner, Samen oder geronnene Bestandteile zurück und eignet sich häufig zum Abspülen kleiner Zutaten. Noch feinere Siebe werden sowohl für trockene Zutaten wie Mehl und Kakao als auch zum Passieren von Cremes und Soßen verwendet. Entscheidend ist die Maschenweite: Je feiner das Sieb, desto glatter wird das Ergebnis. Allerdings setzt es sich auch schneller zu und eignet sich daher eher für kleine Mengen und behutsames Durchstreichen als zum raschen Abgießen.

Dänischer Gurkensalat in süß-säuerlichem Essigdressing

Klare polnische Rote-Bete-Suppe mit leicht säuerlichem Abschluss

Gekühltes Erdmandelgetränk mit Zimt und Zitrone

Schwarzer Milchtee mit zähen Tapiokaperlen und Eis serviert

Thunfisch-Cannellini-Bohnensalat mit Zitrone und Olivenöl

Kurkuma-Klebreis mit Mungbohnen und Röstschalotten
Zum Abgießen sollte die Loch- oder Maschenweite zur Größe der Zutaten passen. Feines Getreide und kleine Nudelformen können durch einen Durchschlag rutschen. Ein sehr feinmaschiges Sieb wiederum staut sich und läuft über, wenn die Flüssigkeit zu schnell hineingegossen wird. Zum Passieren eignet sich ein feines, stabiles Sieb, durch das die Masse mit einer Schöpfkelle oder einem Teigschaber gestrichen und dabei ständig bewegt wird. Für dicke Pürees braucht man mitunter ein besonders robustes Modell und etwas Geduld. Trockene Zutaten sollten nur durch ein sauberes, vollständig trockenes Sieb gegeben werden. Leichtes Klopfen ist meist wirksamer als heftiges Schütteln, bei dem sich Mehl zu Klümpchen verdichten kann.
Leichte Rindsuppe mit Guajillo-Chili, Tomaten, Chayote, grünen Bohnen, Koriander und Limette
Frittierter, in Maisstärke gewälzter Calamari mit Szechuanpfeffer, weißem Pfeffer, Knoblauch und Chili
Tropischer Passionsfrucht-Mango-Smoothie, gemixt mit Banane und Orangensaft.
Luftige Brandteig-Krapfen, goldbraun frittiert, mit Puderzucker und Zitronenabrieb vollendet
Zart geschmorter Sauerbraten, serviert mit säuerlicher, mit Lebkuchen gebundener Soße
Knuspriger süßer Mürbeteig mit gebackener Maracuja-Creme, gekühlt serviert
Italienische Ciambella all'arancia mit Duft von Orangenabrieb und -saft
Marokkanische Chebakia mit gewürztem Teig und klebrigem Honig-Sesam-Überzug
Pochiertes ganzes Hähnchen in Soja-Master-Stock mit Ingwer, Frühlingszwiebeln und warmen Gewürzen
Masala Chai mit schwarzem Tee, Milch, Zucker und ganzen Gewürzen geköchelt, dann heiß abgeseiht
Indischer Masala Chai, geköchelt mit schwarzem Tee, Vollmilch, Ingwer und Gewürzen
Eistee nach griechischer Art mit Orange, Zitrone und Honig, vollendet mit frischer Minze
Besonders häufig wird für eine große Flüssigkeitsmenge ein zu feinmaschiges Sieb verwendet. Gießt man dann zu schnell, staut sich die Flüssigkeit und läuft über den Rand. Besser portionsweise arbeiten und ausreichend Zeit zum Abtropfen lassen. Auch sehr heiße Massen sollten nicht mit viel Kraft durch das Sieb gedrückt werden, da sie durch die Maschen spritzen können. Langsamer, gleichmäßiger Druck ist sicherer und führt meist zu einem glatteren Ergebnis. Beim Sieben trockener Zutaten darf keine Feuchtigkeit im Spiel sein: Schon wenig Wasser lässt Mehl verklumpen und am Sieb haften. Deshalb das Sieb vor Gebrauch gründlich trocknen.
Die Verwendung eines Siebs weist meist auf einen Arbeitsschritt hin, bei dem die Konsistenz verfeinert wird, nicht auf ein bestimmtes Gericht. Eine Suche nach Zubereitungsart bietet sich deshalb an, denn Abgießen, Passieren und Abspülen kommen bei Brühen und Soßen ebenso vor wie beim Backen. Auch der Schwierigkeitsgrad kann einen Hinweis darauf geben, ob lediglich schnell abgegossen oder besonders sorgfältig passiert werden soll.

Luftiges Thai-Omelett mit Fischsauce, serviert mit Jasminreis

Knusprige Lammkoteletts mit Kräuterkruste, mit Zitrone vollendet

Tamale-Pie aus der Pfanne mit Rind, Bohnen und Maisbrotkruste

Cremige rote Bohnen mit Andouille-Wurst auf Reis serviert

Gekühlte Walnuss-Joghurt-Sauce mit Knoblauch und Zitrone

Kartoffelgnocchi in Gorgonzola-Sahnesoße mit gerösteten Walnüssen

Safranrisotto mit Knochenmark und Parmesan verfeinert

Spanischer Lammeintopf mit Tomaten, roter Paprika und süßem Paprika
Die Einsatzbereiche überschneiden sich. Viele feinmaschige Abseihsiebe lassen sich auch zum Sieben verwenden. Ein klassisches Sieb ist jedoch häufig sowohl für trockene Zutaten als auch zum Passieren feuchter Massen ausgelegt.
Ein Durchschlag eignet sich, wenn größere Lebensmittel wie Pasta oder blanchiertes Gemüse schnell abgegossen werden sollen. Bei großen Mengen kann ein feines Sieb den Abfluss bremsen und überlaufen.
Zum Abgießen eignen sich je nach Zutaten ein Durchschlag oder ein Schaumlöffel. Zum besonders feinen Filtern können ein sauberes Tuch oder ein Kaffeefilter dienen. Beides dauert jedoch länger und kann etwas Flüssigkeit aufsaugen.
Entweder sind die Maschen für die Masse zu fein, oder Stärke und Fruchtfleisch verstopfen die Öffnungen. Kleinere Portionen verarbeiten und vorsichtig rühren, damit die Flüssigkeit weiter ablaufen kann.
Nur wenn sie besonders glatt werden soll oder feste Bestandteile wie Kräuter, Gewürze oder geronnene Stückchen entfernt werden sollen. Viele Soßen dürfen durchaus eine gröbere Konsistenz haben.
Mehl lässt sich in einer Schüssel mit einem Schneebesen auflockern und von Klümpchen befreien. Das ist nicht genau dasselbe wie Sieben, erfüllt beim alltäglichen Backen aber häufig denselben praktischen Zweck.
Überlegen Sie zuerst, was voneinander getrennt werden soll: größere feste Bestandteile, kleine Körner oder feine Klümpchen. Mit der passenden Maschenweite und einem angemessenen Arbeitstempo sorgen Sie mit Sieben zuverlässig für glattere Konsistenzen und klare Flüssigkeiten.

