Gefüllte Paprika (deutsche gefüllte Paprika mit Hackfleisch und Reis)
Warum dieses Rezept gelingt
- Herzhafte Tiefe: Weich gedünstete Zwiebel, edelsüßes Paprikapulver, Rinderbrühe und Tomatenpassata geben Füllung und Sauce einen runden, herzhaften Geschmack.
- Wohltuend, aber ausgewogen: Zarte Paprika, Rindfleisch und Reis machen das Gericht deftig, während die Tomatensauce jede Portion saftig und frisch hält.
- Lässt sich gut aufwärmen: Die Paprika können mit ihrer Sauce aufbewahrt werden, die beim Aufwärmen hilft, die Füllung vor dem Austrocknen zu schützen.
So gelingt dieses Rezept am besten
Hinweise zu Zutaten
- Paprikawahl: Grüne Paprika ergeben ein etwas herberes, herzhafteres Ergebnis; rote Paprika machen das Gericht süßer und milder.
- Reistextur: Koche den Reis nur gerade eben gar und lass ihn vor dem Mischen ausdampfen, damit die Füllung locker statt nass bleibt.
- Süßes Paprikapulver verwenden: Edelsüßes Paprikapulver bringt Wärme und Farbe, ohne das Gericht scharf zu machen.
Hinweise zum Timing
- Größtenteils Ofenzeit: Die aktive Arbeit besteht vor allem darin, den Reis zu kochen, die Zwiebel weich zu dünsten und die Paprika zu füllen; den längeren Garvorgang übernimmt der Ofen.
- Vor dem Servieren ruhen lassen: Eine kurze Ruhezeit hilft, damit sich die Füllung setzt, und macht die Paprika leichter ordentlich zu servieren.
- Heiss servieren: Am besten heiß servieren und reichlich Tomatensauce über jede Paprika löffeln.
Tipps zum Vorbereiten
- Im Voraus zubereiten: Die Paprika können im Voraus gefüllt und vor dem Backen abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt werden.
- Abgedeckt aufwärmen: Mit Sauce in einer abgedeckten Form bei 180°C (355°F) aufwärmen, bis alles richtig heiß ist, und etwas Wasser zugeben, falls die Sauce eingedickt ist.
- Zum Einfrieren geeignet: Gegarte Portionen mit Sauce einfrieren, dann über Nacht im Kühlschrank auftauen, bevor du sie wieder aufwärmst.
Tradition und Varianten
- Servieren wie zu Hause: Gefüllte Paprika sind typischerweise ein praktisches Familienessen und werden als ganze gefüllte Paprika mit ihrer Tomatensauce serviert.
- Flexible Füllung: Rindfleisch und Reis sind eine klassische Kombination, aber die genaue Füllung variiert oft je nach Haushalt und Vorratsschrank.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Zubereitung
- Den Ofen auf 190°C (375°F) vorheizen. Den Reis in einem Topf mit Salzwasser garen, bis er gerade eben weich ist, dann gut abgießen und ein paar Minuten ausdampfen lassen.
- Inzwischen die Deckel der Paprika abschneiden und Kerne sowie weiße Innenhäute entfernen. Die Zwiebel fein würfeln und die Petersilie fein hacken.
- Das Olivenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und die Zwiebel mit einer Prise Salz 6 bis 8 Minuten weich dünsten. In eine Rührschüssel geben und leicht abkühlen lassen.
- Hackfleisch, gekochten Reis, den Großteil der Petersilie (etwas zum Servieren beiseitelegen), edelsüßes Paprikapulver, schwarzen Pfeffer und das restliche Salz in die Schüssel geben. Mischen, bis alles gleichmäßig vermengt ist, aber nicht zu lange bearbeiten.
- Die Paprika fest mit der Hackfleisch-Reis-Mischung füllen und aufrecht in eine Auflaufform setzen. Wenn du Paprikadeckel hast, setze sie wie kleine Deckel auf.
- Tomatenpassata und Rinderbrühe verrühren, dann um die Paprika herum angießen. 55 bis 60 Minuten backen, dabei die Paprika nach der Hälfte der Zeit mit Soße begießen, bis die Paprika zart sind und die Füllung durchgegart ist.
- 5 Minuten ruhen lassen, dann reichlich Soße über jede Paprika löffeln. Mit der beiseitegestellten Petersilie vollenden und heiß servieren.
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Rezeptnotizen
Tipps
- Wenn die Paprika zu schnell bräunen, das Gericht für die letzten 15 bis 20 Minuten locker mit Folie abdecken und zum Fertiggaren wieder aufdecken.
- Für die saftigste Füllung die Mischung nicht zu fest hineindrücken und das Rinderhack nicht zu stark vermengen.
- Wenn du für gefährdete Gruppen servierst, achte darauf, dass die Füllung vor dem Servieren vollständig durchgehend sehr heiß ist.
Alternativen
- Ersetze grüne Paprika durch rote Paprika für ein süßeres, milderes Ergebnis.
- Ersetze Mittelkornreis durch Basmatireis für eine leichtere, körnigere Textur in der Füllung.
- Ersetze Rinderbrühe durch Hühnerbrühe für eine mildere, weniger rinderige Soße.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
- Vollständig abkühlen lassen, dann in einem verschlossenen Behälter mit reichlich Soße im Kühlschrank aufbewahren. Im auf 180°C (355°F) vorgeheizten Ofen abgedeckt 20 bis 25 Minuten aufwärmen, bis alles durchgehend sehr heiß ist; einen Schuss Wasser zugeben, wenn die Soße eingedickt ist. Portionen mit Soße bis zu 2 Monate einfrieren und vor dem Aufwärmen über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Bewertungen & Rezensionen
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Rezeptübersicht
- Portionen: 4 Portionen
- Gesamtzeit: 1Std. 25Min. (30Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Mittel
- Küche: Deutsch
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