Eine Küchenwaage ist am eindeutigsten, wenn im Rezept ein Mehlgewicht angegeben ist. Bei Cup-Angaben kommt es auch darauf an, wie das Mehl eingefüllt wird: Festgedrücktes Mehl ergibt eine andere Menge als locker eingefülltes.
Schritt für Schritt
Wiege das Mehl in einer tarierten Schüssel ab
Stell die Schüssel auf eine waagerecht stehende Küchenwaage und setze sie auf null. Prüfe die Einheit und gib Mehl bis zum angegebenen Gewicht dazu. Hast du zu viel eingefüllt, nimm vor dem Vermischen etwas mit einem Löffel heraus.
Bild von JustRecipesLockere das Mehl vor dem Abmessen mit Cups
Verwende die im Rezept genannte Cup-Größe und Füllmethode. Wenn ein locker gefüllter, glatt gestrichener Cup gemeint ist, lockere das Mehl zunächst durch leichtes Umrühren im Vorratsbehälter oder in der Packung. Drücke es nicht fest.
Fülle das Mehl mit einem Löffel ein und streiche es ab
Gib das Mehl löffelweise in einen Cup-Messbecher für trockene Zutaten, bis es über den Rand reicht. Streiche den Überschuss mit einer geraden Kante ab. Klopfe oder schüttle den Messbecher nicht, damit sich das Mehl nicht verdichtet.
Achte auf die Reihenfolge beim Sieben
Mehl, das vor dem Sieben abgemessen wird, hat nicht unbedingt dasselbe Volumen wie Mehl, das zuerst gesiebt wird. Halte dich an die Reihenfolge im Rezept. Ist sie unklar, verwende bevorzugt eine vorhandene Gewichtsangabe.

Einen Mehlumrechner verwenden
Wähle den Umrechner für genau das Mehl, das im Rezept genannt wird. Prüfe die angegebene Cup-Größe, den Zustand des Mehls und die Füllmethode. Ein Gewicht pro Cup ist ein Richtwert für diese Bedingungen und gilt nicht für alle Mehlsorten. Ändere eine ausdrücklich angegebene Grammmenge im Rezept nicht, um sie an den Cup-Wert einer anderen Quelle anzupassen.
Wenn ein Teig unerwartet trocken wirkt
Prüfe die Einheit und die Messmethode, bevor du Flüssigkeit hinzugibst. Wenn du den Cup direkt durch das Mehl in der Packung ziehst und es dabei verdichtest, kann mehr Mehl hineingelangen als bei den locker eingelöffelten, glatt gestrichenen Cups, die das Rezept voraussetzt. Die Teigkonsistenz hängt auch von der Mehlsorte und dem Rezept ab.

