Rheinischer Sauerbraten mit Rosinen und Lebkuchensoße
Warum dieses Rezept gelingt
- Tiefes Schmor-Aroma: Das Anbraten des Rindfleischs vor dem Schmoren sorgt für herzhafte Tiefe, während das Marinadegemüse und die Gewürze die Garflüssigkeit aromatisieren, während das Fleisch zart wird.
- Ausgewogene süß-saure Sauce: Brauner Zucker, Rosinen und Ingwerkekse mildern die Schärfe des Essigs und geben der Sauce ihren typischen rheinischen süß-sauren Charakter.
- Ideal zum Vorbereiten: Die Marinade über Nacht ist für den Geschmack entscheidend, und das fertige Rindfleisch und die Sauce lassen sich gut aufwärmen, was das Gericht praktisch zum Vorbereiten macht.
So gelingt dieses Rezept am besten
Hinweise zum Timing
- Zeit für die Marinade einplanen: Die 24-stündige Marinade gibt dem Sauerbraten seine typische Säure und hilft, das Rindfleisch vor dem Schmoren tief zu würzen.
- Größtenteils passive Garzeit: Die aktive Vorbereitung ist relativ kurz, aber das Gericht braucht eine lange Marinade im Kühlschrank, gefolgt von einem langsamen, sanften Schmoren.
Tradition und Varianten
- Sauce nach rheinischer Art: Rheinischer Sauerbraten ist für seine süß-saure Sauce bekannt, die oft mit Rosinen verfeinert und mit Gewürzkeksen gebunden wird.
- Traditionelle Servierweise: Er wird häufig mit sättigenden Beilagen wie Kartoffelklößen, Salzkartoffeln, Rotkohl oder Nudeln serviert, damit sie die Sauce aufnehmen.
Tipps zur Textur
- Sanft schmoren: Ein leises, gleichmäßiges Köcheln hilft, das Rindfleisch weich werden zu lassen, ohne dass es sich zusammenzieht; vermeide starkes Kochen, sobald das Fleisch wieder im Topf ist.
- Keksbrösel nach und nach zugeben: Rühre die zerbröselten Ingwerkekse nach und nach mit dem Schneebesen in die Sauce, damit sie sich gleichmäßig auflösen und die Sauce glatt binden.
Tipps zum Vorbereiten
- Gut zum Aufwärmen: Sauerbraten hält sich nach dem Garen gut; erwärme das aufgeschnittene Rindfleisch vorsichtig in der Sauce, damit es saftig bleibt.
- Portionsweise einfrieren: Lass Rindfleisch und Sauce schnell abkühlen, dann zusammen portionsweise einfrieren. Vor dem vorsichtigen Erwärmen über Nacht im Kühlschrank auftauen.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Zubereitung
- In einer großen Schüssel Rotweinessig und hellbraunen Zucker verquirlen, bis sich der Zucker auflöst. Lorbeerblätter, Nelken und Pfefferkörner zugeben. Zwiebel, Karotte und Sellerie grob hacken und in die Marinade rühren.
- Das Rindfleisch in die Schüssel geben und wenden, sodass es rundum gut bedeckt ist. Abdecken und 24 Stunden im Kühlschrank marinieren; das Rindfleisch ein- bis zweimal wenden, wenn du daran denkst, damit es gleichmäßig mariniert.
- Das Rindfleisch aus der Marinade heben und trocken tupfen; Marinade und Gemüse aufbewahren. Das Sonnenblumenöl in einem Schmortopf bei mittelhoher Hitze erhitzen, dann das Rindfleisch von allen Seiten gut anbräunen. Das dauert insgesamt 8 bis 10 Minuten.
- Die beiseitegestellte Marinade mit dem Gemüse angießen und zum Köcheln bringen, dabei die Bratrückstände lösen. Die Rinderbrühe zugeben, das Rindfleisch zurück in den Topf legen und wieder sanft köcheln lassen. Abdecken und bei niedriger Hitze 2 bis 2 1/2 Stunden schmoren, das Rindfleisch einmal wenden, bis es sehr zart ist.
- Das Rindfleisch auf ein Brett legen und locker abdecken, damit es warm bleibt. Die Schmorflüssigkeit durch ein Sieb in einen Topf gießen und das Gemüse ausdrücken, um so viel Geschmack wie möglich zu gewinnen. Die festen Bestandteile entsorgen und die Flüssigkeit wieder sanft köcheln lassen.
- Die Ingwerkekse zu feinen Bröseln zerdrücken und dann nach und nach in die köchelnde Soße einrühren. 5 bis 8 Minuten köcheln lassen und dabei häufig rühren, bis die Soße eindickt und der Keks-Geschmack milder wird. Die Rosinen einrühren und 2 Minuten köcheln lassen, damit sie aufquellen.
- Das Rindfleisch in Scheiben schneiden und den ausgetretenen Fleischsaft in die Soße geben. Zum Servieren reichlich von der Rosinen-Gingersnap-Soße über die Scheiben löffeln. Wenn die Soße beim Stehen zu stark eindickt, mit einem Schuss heißer Rinderbrühe verdünnen.
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Rezeptnotizen
Tipps
- Für die beste Textur das Schmorgericht nur ganz sanft köcheln lassen; wenn es stark kocht, kann das Rindfleisch fest werden und die Soße trüb werden.
- Wenn die Soße am Ende scharf essigsauer schmeckt, sie ein paar Minuten länger ohne Deckel köcheln lassen, um sie abzurunden, bevor du die Rosinen zugibst.
- Beim Binden mit Ingwerkeksen die Brösel nach und nach zugeben und gut verquirlen, um Klümpchen zu vermeiden.
Alternativen
- Ersetze Rotweinessig durch Apfelessig für eine etwas fruchtigere, mildere Säure.
- Ersetze Sonnenblumenöl durch Rapsöl für einen ähnlich neutralen Geschmack und Bräunung bei hoher Hitze.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
- Rindfleisch und Soße rasch abkühlen lassen, dann in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. In einem Topf bei niedriger Hitze behutsam erhitzen, bis alles sehr heiß ist, und einen Schuss Rinderbrühe zugeben, falls die Soße eingedickt ist; portionsweise bis zu 3 Monate einfrieren und vor dem Aufwärmen über Nacht im Kühlschrank auftauen lassen.
Bewertungen & Rezensionen
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Rezeptübersicht
- Portionen: 4 Portionen
- Gesamtzeit: 26Std. 45Min. (45Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Mittel
- Küche: Deutsch
-
Allergene:
Gluten Weizen
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