
Porto Tónico (Weißer Portwein und Tonic)
Weißer Portwein und Tonic auf Eis mit Zitrone

Ein Jigger ist ein kleines Barmaß, mit dem sich Zutaten für Cocktails und Mixgetränke schnell abmessen lassen. Sein eigentlicher Vorteil liegt in der Genauigkeit: Werden Spirituosen, Zitrussäfte und Sirupe exakt dosiert, bleibt das im Rezept vorgesehene Verhältnis von süß, sauer und alkoholisch erhalten. Außerdem geht das Arbeiten schneller, als immer wieder nach Tee- oder Esslöffeln zu greifen. Das ist besonders praktisch, wenn mehrere Drinks zubereitet oder klebrige Zutaten wie Honigsirup abgemessen werden.
Die meisten Jigger besitzen zwei Seiten und bieten damit zwei Maße in einem Werkzeug. Achten Sie auf deutlich erkennbare Markierungen im Inneren, denn viele Rezepte verlangen Teilmengen und nicht immer ein vollständig gefülltes Maß. Ein leicht ausgestellter Rand erleichtert sauberes Eingießen, ohne dass Flüssigkeit außen herunterläuft. Ein höherer, schmaler Jigger liegt bei kleinen Mengen oft ruhiger in der Hand, lässt sich jedoch leichter überfüllen.
Das Material ist vor allem für die Handhabung und Reinigung wichtig. Edelstahl ist verbreitet, weil er sich leicht abspülen lässt und keine Gerüche annimmt. Wer häufig dickflüssige Sirupe abmisst, profitiert von einer glatten Innenseite, aus der sie sauber herausfließen. Unabhängig von der Form passt der Jigger dann zu Ihnen, wenn er sich zügig füllen, bis zur Markierung abmessen und ausgießen lässt, ohne dass Sie nach jedem Gebrauch die Außenseite abwischen müssen.

Weißer Portwein und Tonic auf Eis mit Zitrone

Starker türkischer Eiskaffee, abgekühlt und über Eis gegossen

Eiskaffee mit Espresso und gesüßtem Mandeldrink

Kräftiger Eistee mit gezuckerter Kondensmilch

Tequila-Grapefruit-Cocktail, aufgefüllt mit Sodawasser
Würziger thailändischer Milchtee, mit Kondensmilch gesüßt und mit evaporierter Milch vollendet
Häufig wird die falsche Markierung abgelesen oder angenommen, dass alle Jigger dasselbe Volumen fassen. Orientieren Sie sich an den Markierungen Ihres eigenen Barmaßes. Fehlen sie, sollten Sie das Fassungsvermögen einmal bestimmen, statt bei jedem Drink erneut zu schätzen.
Auch Überfüllen bleibt leicht unbemerkt: Wölbt sich die Flüssigkeit über den Rand, gelangt mehr in den Drink als vorgesehen. Besonders bei hochprozentigen Spirituosen fällt diese zusätzliche Menge ins Gewicht. Füllen Sie den Jigger bis zum Rand, warten Sie kurz, bis sich die Oberfläche beruhigt hat, und gießen Sie ihn dann in einer sauberen Bewegung aus. Dickflüssige Sirupe sollten einen Moment vollständig ablaufen, sonst verwenden Sie unbemerkt zu wenig. Bei sehr kleinen Mengen sind ein Barlöffel oder ein kleiner Messlöffel genauer, als einen Bruchteil in einem großen Maß nach Augenmaß abzumessen.

Weißer Portwein und Tonic auf Eis mit Zitrone

Frischer Zitronensaft mit Zuckersirup und kaltem Wasser

Ouzo-Spritz mit Zitrone, Sirup, Sprudelwasser und Eis

Eiskaffee mit Espresso und gesüßtem Mandeldrink

Kräftiger Eistee mit gezuckerter Kondensmilch

Spritziges Limettengetränk mit Zucker, Salz und Eis

Gin Tonic mit Limette auf Eis serviert

Weißwein mit Sprudelwasser gemischt und gut gekühlt serviert

Tequila-Grapefruit-Cocktail, aufgefüllt mit Sodawasser

Starker türkischer Eiskaffee, abgekühlt und über Eis gegossen

Spritzer mit Preiselbeersirup, Sprudelwasser, Zitrone und Eis

Karibischer Rum-Punsch mit Limette sowie Ananas- und Orangensaft
Bei Getränken lohnt sich als Nächstes der Blick auf die Zubereitungsart, denn das Abmessen ist nur ein Teil des Rezepts. Schütteln, Rühren oder das direkte Mischen im Glas beeinflussen Verdünnung und Mundgefühl. Über den Schwierigkeitsgrad finden Sie sowohl unkomplizierte Rezepte als auch solche, bei denen genaues Timing, sorgfältiges Abseihen oder das Eingießen in Schichten entscheidend ist.

Kolumbianische Platte mit Bohnen, Reis, Schwein, Ei und Kochbanane

Gebratene Jakobsmuscheln mit Blumenkohlpüree und Pancetta

Glatte Tahini-Sauce mit Zitrone, Knoblauch und Wasser

Lammcurry mit Senfblättern und Gewürzen geschmort

Schweine-Lauch-Würstchen mit cremigem Colcannon

Knusprige Pestiños in warmen Honig getaucht

Italienisches Zitronengelato mit frischer Schale und Saft

Lamm- und grüne-Bohnen-Eintopf in Tomatensoße sanft geköchelt
Nein, aber er ist hilfreich. Zutaten lassen sich auch mit Tee- und Esslöffeln oder einem kleinen Messbecher abmessen. Über einem Shaker oder Glas kann ein Jigger jedoch schneller und sauberer verwendet werden.
Beide dienen ähnlichen Zwecken. Ein Jigger ist für wiederholtes Abmessen gedacht und besitzt häufig zwei Seiten sowie Markierungen im Inneren. Schnapsmaße unterscheiden sich je nach Land und Glasgröße erheblich und sind deshalb für Rezepte weniger verlässlich.
Mit Übung kann auch freies Eingießen gleichmäßige Ergebnisse liefern. Bei Cocktails summieren sich kleine Abweichungen jedoch schnell. Genaues Abmessen sorgt dafür, dass das Verhältnis von süß, sauer und alkoholisch dem Rezept möglichst nahekommt.
Bestimmen Sie einmal mit einem genormten Messlöffel oder Messbecher, wie viel jede Seite fasst, und verwenden Sie diese Werte künftig als Orientierung. Danach können Sie dieselben Mengen zuverlässig wiederholen.
Gießen Sie langsam, lassen Sie den Jigger einen Moment abtropfen und spülen Sie ihn sofort aus. Leichtes Anfeuchten kann dazu beitragen, dass sich Sirup besser löst.
Ja, besonders bei größeren Mengen. Kleine Volumina lassen sich auf der Skala eines Messbechers jedoch oft schlechter genau ablesen und leichter versehentlich überdosieren.
Ein Jigger ist ein unscheinbares Werkzeug, nimmt Ihnen aber viel Rätselraten ab. Schmeckt ein Drink bei jeder Zubereitung anders, ist genaues Abmessen häufig die einfachste Lösung. So können auch Zubereitungsart, Eis und Garnitur die im Rezept vorgesehene Wirkung entfalten.

