Sindhi Kadhi mit Reis

Sindhi Kadhi ist ein säuerliches, gemüsereiches Curry aus der Sindhi-Küche, das mit Kichererbsenmehl statt mit Linsen oder Kokos angedickt wird. Tamarinde gibt der Soße ihre typische säuerliche Tiefe, während Senfkörner, Curryblätter, Ingwer, Chili, Kurkuma und Kreuzkümmel sie aromatisch machen, ohne das Gemüse zu überdecken. Kartoffel und Blumenkohl geben Substanz, Okra sorgt für eine sanft seidige Textur, und das fertige Kadhi ist glänzend, herzhaft und sehr soßig. Über gedämpftem Basmatireis serviert, ist es ein sättigendes Alltagsessen mit klarem säuerlich-herzhaftem Finish und viel Spielraum, die Säure oder den Gemüsemix nach Geschmack anzupassen.
Küche Indische Hausmannskost nach Sindhi-Art
Schärfegrad Mild
Zeitaufwand Unter 1 Stunde
Zubereitungsart Ideal für Meal Prep • Zum Einfrieren geeignet

Warum dieses Rezept gelingt

  • Temperierte Gewürze: Senfkörner, Curryblätter, Ingwer und Chili werden zuerst in Ghee angeröstet und geben dem Kadhi eine duftende Basis, bevor Gemüse und Sauce dazu kommen.
  • Klare Säure: Tamarinde verleiht der Sauce ihre charakteristische Säure und balanciert das erdige Kichererbsenmehl und die stärkehaltigen Gemüse aus.
  • Für Reis gemacht: Die dicke, herzhafte Sauce umhüllt das Gemüse und zieht in Basmatireis ein, sodass das Gericht sättigt, ohne schwer zu wirken.

So gelingt dieses Rezept am besten

Tradition und Varianten

  • Kadhi nach Sindhi-Art: Diese Variante setzt für Bindung und Säure auf Kichererbsenmehl und Tamarinde statt auf die Joghurtbasis, die in vielen anderen Kadhis verwendet wird.
  • Mit Reis serviert: Gedämpfter Basmatireis ist die natürliche Beilage und nimmt die dicke Kadhi gut auf.

Schärfe anpassen

  • Für eine mildere Kadhi: Verwende weniger grüne Chili oder entferne vor dem Schneiden die Kerne.
  • Für mehr Schärfe: Gib zusätzlich grüne Chili zum Tadka, damit die Schärfe in das Ghee zieht, bevor die Sauce dazukommt.

Häufige Fehler

  • Sanft köcheln lassen: Starkes Kochen kann dazu führen, dass die Kichererbsenmehl-Mischung am Topfboden ansetzt; halte sie bei gleichmäßigem Köcheln und rühre häufig um.
  • Klümpchen vermeiden: Gieße die Kichererbsenmehl-Mischung unter ständigem Rühren hinein, damit sie gleichmäßig andickt.
  • Okra erst gegen Ende zugeben: Okra braucht nur kurz zu köcheln; gibst du sie zu früh dazu, wird sie zu weich.

Tipps zum Vorbereiten

  • Reis und Kadhi getrennt aufbewahren: Wenn du den Reis getrennt aufbewahrst, saugt er im Kühlschrank nicht zu viel Sauce auf.
  • Beim Aufwärmen wieder lockern: Erwärme die Kadhi behutsam mit einem Schuss Wasser und rühre, bis sie glatt und kochend heiß ist.
  • Zum Einfrieren geeignet: Die Kadhi kann nach dem Kochen eingefroren werden; lass sie zuerst schnell abkühlen und erhitze sie vor dem Servieren gründlich.

Benötigte Küchengeräte

Zutaten

Reis

Kadhi

Zubereitung
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  1. Spüle den Basmatireis in kaltem Wasser, bis das Wasser größtenteils klar ist. Gib es mit 400 ml Wasser und 0.5 TL feinem Meersalz in einen Topf, bring es zum Kochen, decke es dann ab und koche es bei niedrigster Hitze 12 Minuten. Vom Herd nehmen und abgedeckt 10 Minuten stehen lassen, dann mit einer Gabel auflockern.
  2. Inzwischen die Kartoffel schälen und in mundgerechte Stücke schneiden, dann den Blumenkohl in kleine Röschen teilen. Die Okraschoten putzen und in 2 cm Stücke schneiden. Den Ingwer fein reiben und die grüne Chili fein schneiden.
  3. In einer Rührschüssel das Kichererbsenmehl mit gemahlenem Kurkuma, gemahlenem Kreuzkümmel und 500 ml Wasser glatt und klümpchenfrei verquirlen. Die Tamarindenpaste und die restlichen 0.5 TL feines Meersalz einrühren. Beiseitestellen, während du mit dem Temperieren beginnst.
  4. Das Ghee in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Senfkörner zugeben und garen, bis sie anfangen zu springen, dann die Curryblätter, den Ingwer und die grüne Chilischote zugeben und 30 bis 60 Sekunden garen, bis es duftet. Kartoffel und Blumenkohl hineingeben und umrühren, sodass alles mit dem gewürzten Ghee überzogen ist.
  5. Die Kichererbsenmehlmischung zugießen und dabei ständig rühren, damit keine Klümpchen entstehen. Zum sanften Köcheln bringen, dann 12 Minuten garen und dabei häufig rühren, bis das Kadhi eindickt und die Kartoffel fast gar ist. Wenn es zu schnell eindickt, mit einem Schuss Wasser aus dem restlichen abgemessenen Wasser verdünnen.
  6. Die Okra zugeben und 6 bis 8 Minuten köcheln lassen, bis die Okra zart ist und das Kadhi dick, glänzend und duftend ist. Abschmecken und mit etwas mehr Tamarindenpaste anpassen, wenn du es säuerlicher möchtest. Das Kadhi heiß auf dem gedämpften Basmatireis servieren.

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Rezeptnotizen

Tipps

  • Das Kadhi sanft köcheln lassen und regelmäßig rühren, besonders nach dem Zugeben der Kichererbsenmehlmischung, damit es nicht am Topfboden ansetzt.
  • Wenn du schwanger, älter oder immungeschwächt bist, achte darauf, dass das Kadhi gründlich köchelt und kochend heiß serviert wird.

Alternativen

  • Ersetze Ghee durch Olivenöl für ein vollständig veganes Ergebnis.
  • Ersetze Okra durch grüne Bohnen für einen ähnlichen Biss und eine klarere, weniger seidige Textur.

Aufbewahrung

  • Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
  • Kadhi und Reis schnell abkühlen lassen, dann in separaten luftdichten Behältern im Kühlschrank aufbewahren. Das Kadhi in einem Topf bei niedriger Hitze mit einem Schuss Wasser erhitzen, bis es kochend heiß ist, und den Reis in der Mikrowelle mit einem Löffel Wasser erhitzen, bis er dampft.

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Rezeptübersicht

  • Portionen: 2 Portionen
  • Gesamtzeit: 55Min. (45Min. aktiv)
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Küche: Indisch
  • Allergene:
    Milch Senf
Gefriergeeignet

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