Langsam gebratene Lammschulter mit Za’atar und Zitrone
Warum dieses Rezept gelingt
- Niedrig und langsam braten: Lammschulter profitiert von sanfter Hitze, die das Bindegewebe weich werden lässt und das Fleisch zart macht, ohne auszutrocknen.
- Duftende Würzung: Za’atar, Knoblauch, Zitronenabrieb und Olivenöl ergeben eine herzhafte Paste, die die Oberfläche würzt und in die natürlichen Zwischenräume des Fleisches einzieht.
- Frische Bratensäfte: Zitronensaft nimmt dem Lamm die Schwere und hält den fertigen Braten lebendig statt üppig.
So gelingt dieses Rezept am besten
Hinweise zum Timing
- Für intensiveren Geschmack: Das Lamm kann bis zu einen Tag im Voraus mit der Za’atar-Paste eingerieben und dann vor dem Braten unbedeckt gekühlt werden.
- Bevor es in den Ofen kommt: Lass das gekühlte Lamm vor dem Braten kurz stehen, damit es nicht kühlschrankkalt in den Ofen kommt.
- Vor dem Aufschneiden ruhen lassen: Eine Ruhezeit von 20 Minuten hilft, dass sich die Säfte setzen, sodass sich das Lamm leichter tranchieren oder in saftige Stücke zupfen lässt.
Hinweise zu Zutaten
- Schulter für Zartheit wählen: Lamm-Schulter mit Knochen eignet sich gut zum langen Braten, weil Fett und Bindegewebe das Fleisch saftig halten.
- Za’atar variiert je nach Mischung: Manche Za’atar-Mischungen enthalten mehr Sesam, andere sind durch Sumach säuerlicher; probiere deine, bevor du die Würzung anpasst.
- Mit Zitrone die Reichhaltigkeit ausbalancieren: Die Zitrusnote soll den Braten aufhellen, ohne ihn zu dominieren, daher gib beim Servieren die Bratensäfte nach Geschmack über das Fleisch.
Häufige Fehler
- Wenn die Form austrocknet: Wenn die Bratensäfte beim Braten zu stark einkochen, gib einen kleinen Schuss Wasser dazu und übergieße das Fleisch, damit die Kruste glänzend bleibt.
- Die Oberfläche zu stark bräunen: Decke das Lamm locker mit Folie ab, wenn die Oberfläche dunkel wird, bevor das Fleisch ganz zart ist.
- Zu früh tranchieren: Wenn du direkt nach dem Braten schneidest, können die Säfte aufs Brett laufen, statt im Fleisch zu bleiben.
Serviervorschläge
- Mit Getreide oder Brot servieren: Couscous, Reis, Bulgur oder warme Fladenbrote eignen sich gut, um die zitronigen Za’atar-Bratensäfte aufzufangen.
- Etwas Frisches dazugeben: Ein knackiger Gurkensalat, Tomatensalat oder kräuteriges Blattgemüse hilft, den Reichtum des Lamms auszubalancieren.
- Mit einer kühlen Sauce abschließen: Ein Löffel Joghurt-Sauce oder Tahini-Sauce passt gut zum Braten, besonders zum Servieren in Fladenbroten.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Zubereitung
- Den Ofen auf 160°C (320°F) vorheizen. Schäle den Knoblauch und zerdrücke ihn, reibe dann beide Zitronen fein ab und presse ihren Saft in eine Schüssel.
- Rühre Knoblauch, Zitronenabrieb, Zitronensaft, Za'atar, feines Meersalz, schwarzen Pfeffer und Olivenöl zu einer lockeren Paste. Reibe damit das Lamm rundum ein und arbeite die Paste in alle Nähte und Vertiefungen ein.
- Lege das Lamm in einen Bräter und brate es etwa 4 Stunden, begieße es dabei ein paar Mal mit dem Bratensaft, bis es sehr zart ist und sich eine Gabel leicht im Fleisch drehen lässt. Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, locker mit Folie abdecken.
- Lass das Lamm 20 Minuten in der Pfanne ruhen, damit sich die Säfte setzen. Tranchiere es oder zupfe es in Stücke, dann zum Servieren die zitronigen Za’atar-Pfannensäfte darüberlöffeln.
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Rezeptnotizen
Tipps
- Für intensiveren Geschmack reibe das Lamm bis zu 24 Stunden vorher mit der Paste ein und stelle es unbedeckt kalt, dann vor dem Braten 30 Minuten Richtung Zimmertemperatur kommen lassen.
- Wenn die Pfanne beim Braten trocken aussieht, gib einen kleinen Schuss Wasser dazu und löse beim Begießen die Bratrückstände ab, damit die Kruste glänzend bleibt.
Alternativen
- Ersetze Lammschulter durch ausgelöste Lammkeule für einen magereren Braten; prüfe nach 2.5 bis 3 Stunden auf Zartheit, da sie schneller garen kann.
- Ersetze Zitrone durch Limette für eine kräftigere Zitrusnote und verwende dieselbe Methode für Abrieb und Saft.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
- Reste schnell abkühlen lassen, dann mit etwas Pfannensaft in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Abgedeckt im Ofen bei 180°C (355°F) erhitzen, bis sie richtig heiß sind, oder in einem Topf mit einem Schuss Wasser sanft erwärmen, um den Saft zu lösen; bis zu 2 Monate einfrieren.
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Rezeptübersicht
- Portionen: 4 Portionen
- Gesamtzeit: 5Std. (25Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Einfach
- Küche: Nahöstlich
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