Gigot d’Agneau Rôti aux Herbes (Gebratene Lammkeule mit Kräutern)
Warum dieses Rezept gelingt
- Kräuterbetonter Geschmack: Knoblauch, Rosmarin und Thymian ergeben eine einfache Paste, die das Lamm direkt würzt und den Bratensaft aromatisiert.
- Frische Bratensäfte: Zitronenabrieb und -saft heben die Reichhaltigkeit des Lamms, ohne das Gericht scharf oder überwältigend zu machen.
- Klassische Bratmethode: Ein heißer Start fördert die Bräunung, dann lässt eine niedrigere Ofentemperatur die Keule schonender durchgaren.
So gelingt dieses Rezept am besten
Hinweise zum Timing
- Vor dem Aufschneiden ruhen lassen: Gib dem Lamm die volle Ruhezeit, damit sich die Säfte setzen und die Scheiben saftig bleiben.
- Kurze Vorbereitung, längere Bratzeit: Die meiste Zeit ist es Braten ohne Aufwand, also bereite Beilagen vor, während das Lamm im Ofen ist.
- Wenn du vorher würzt: Nach dem Kühlen mit der Kräuterpaste das Lamm vor dem Braten etwas von der Kühlschrankkälte verlieren lassen, damit es gleichmäßiger gart.
Häufige Fehler
- Sich nur auf die Zeit verlassen: Verwende ein Thermometer an der dicksten Stelle des Fleisches; Bratengröße und Ofenleistung können die endgültige Zeit verändern.
- Zu früh tranchieren: Wenn du direkt nach dem Braten schneidest, läuft zu viel Saft auf das Brett, statt im Fleisch zu bleiben.
- Temperaturabsenkung auslassen: Die anfängliche hohe Hitze ist zum Bräunen; das Herunterregeln des Ofens verhindert, dass die Außenseite übergart, bevor die Mitte fertig ist.
Hinweise zu Zutaten
- Lammkeule mit Knochen: Eine Keule mit Knochen ergibt eine traditionelle Form zum Tranchieren und lässt den Braten am Tisch großzügig wirken.
- Verwende nach Möglichkeit frische Kräuter: Frischer Rosmarin und Thymian ergeben bei dieser einfachen Paste ein klareres, aromatischeres Finish als getrocknete Kräuter.
- Zitrone ausbalancieren: Gib den restlichen Zitronensaft nach und nach zum Bratensaft, wenn du eine mildere Zitrusnote bevorzugst.
Serviervorschläge
- Klassische Beilagen: Mit Bratkartoffeln, Gratin dauphinois, grünen Bohnen oder einem einfach angemachten Salat servieren.
- Weinempfehlung: Ein mittelkräftiger Rotwein mit herzhaften Kräuternoten passt zum Lamm, ohne die zitronigen Säfte zu überdecken.
- Extra-Sauce: Der zitronige Bratensaft reicht für sich, aber etwas Senf dazu passt gut für ein schärferes Finish.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Zubereitung
- Heize den Ofen auf 220°C (430°F) vor. Das Lamm trocken tupfen und in eine Bratform legen.
- Den Knoblauch schälen und zerdrücken. Den Rosmarin fein hacken und die Thymianblättchen von den Zweigen zupfen, dann mit dem Olivenöl, feinem Meersalz und schwarzem Pfeffer zu einer Paste verrühren.
- Die Zitronenschale fein abreiben, dann die Zitrone auspressen. Das Lamm rundum mit der Kräuter-Knoblauch-Paste einreiben, dann die Hälfte des Zitronensafts darüberträufeln.
- 20 Minuten braten, bis es gebräunt ist, dann den Ofen auf 180°C (355°F) reduzieren. Weitere 55 bis 65 Minuten braten, oder bis ein Thermometer 55 bis 60°C (130 bis 140°F) für medium-rare oder 60 bis 65°C (140 bis 150°F) für medium anzeigt.
- Das Lamm auf ein Brett legen und 15 Minuten ruhen lassen. Überschüssiges Fett aus dem Bräter abschöpfen, dann den restlichen Zitronensaft in den Bratensaft einrühren.
- Das Lamm quer zur Faser aufschneiden und auf einer warmen Platte anrichten. Den zitronigen Bratensaft darüberlöffeln und sofort servieren.
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Rezeptnotizen
Tipps
- Für mehr Aroma das Lamm bis zu 12 Stunden vorher mit der Kräuterpaste einreiben, abdecken und kalt stellen, dann vor dem Braten 30 Minuten Richtung Zimmertemperatur kommen lassen.
- Wenn du für Schwangere, ältere Menschen, sehr junge Personen oder immungeschwächte Personen servierst, gare das Lamm mindestens medium und stelle sicher, dass die dickste Stelle 65°C (150°F) erreicht.
- Für sauberere Scheiben erst nach der vollständigen Ruhezeit aufschneiden und mit langen, gleichmäßigen Zügen schneiden, dabei den Knochen als Orientierung nutzen.
Alternativen
- Ersetze frischen Rosmarin durch die gleiche Menge frischen Thymian für ein milderes, feineres Kräuterprofil.
- Ersetze Zitrone durch Limette für einen herberen, aromatischeren Zitrusabschluss.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
- Reste schnell abkühlen lassen, dann in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Scheiben mit einem Löffel Bratensaft im Ofen bei 180°C (355°F) erhitzen, bis sie richtig heiß sind, oder kalt in Sandwiches genießen; gut verpackt bis zu 2 Monate einfrieren.
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Rezeptübersicht
- Portionen: 4 Portionen
- Gesamtzeit: 2Std. 5Min. (20Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Mittel
- Küche: Französisch
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