Rinderhochrippe aus dem Ofen mit Yorkshire Pudding
Warum dieses Rezept gelingt
- Klassische Bratmethode: Wenn du das Rindfleisch in einem heißen Ofen startest, entwickelt es außen eine Bräunung, bevor ein schonenderes Braten die Mitte fertig gart, ohne sie auszutrocknen.
- Yorkshire Puddings, die richtig aufgehen: Rauchend heißer Rindertalg hilft dem Teig, schnell aufzugehen, und sorgt für knusprige Ränder und eine weiche, luftige Mitte.
- Kräftiges Brataroma: Die Bratensauce wird direkt im Bräter zubereitet, sodass die gebräunten Säfte vom Rindfleisch Teil der Sauce werden.
So gelingt dieses Rezept am besten
Hinweise zum Timing
- Nimm das Rindfleisch frühzeitig heraus: Wenn das Rippenstück vor dem Braten seine Kühlschrankkälte verliert, gart es gleichmäßiger von Rand bis Mitte.
- Vor dem Aufschneiden ruhen lassen: Eine richtige Ruhezeit gibt den Säften Zeit, sich zu setzen, macht das Rindfleisch leichter tranchierbar und hält die Scheiben saftig.
- Backe die Puddings zum Schluss: Yorkshire Puddings schmecken am besten kurz nach dem Backen, solange sie noch knusprig und gut aufgegangen sind.
Tipps zur Textur
- Tupfe das Rindfleisch gut trocken: Wenn du die Oberfläche vor dem Würzen trocken tupfst, bräunt das Rippenstück beim ersten Braten bei hoher Hitze richtig.
- Verwende sehr heißes Fett: Der Yorkshire-Pudding-Teig muss auf heißen Talg treffen, damit er schnell aufgeht und knusprige, goldene Ränder bildet.
- Nutze die Thermometeranzeige: Prüfe den dicksten Teil des Rindfleischs, statt dich nur auf die Zeit zu verlassen, da Größe der Rippe und Ofenleistung variieren können.
Häufige Fehler
- Die Ofentür öffnen: Öffne den Ofen nicht, während die Yorkshire Puddings backen; ein plötzlicher Temperaturabfall kann verhindern, dass sie richtig aufgehen.
- Die Sauce überstürzen: Den Fond nach und nach einrühren, damit sich das Mehl glatt verbindet und die Bratensauce ohne Klümpchen andickt.
- Zu früh tranchieren: Wenn du das Rindfleisch direkt aus dem Ofen anschneidest, läuft mehr Saft auf das Brett, statt im Fleisch zu bleiben.
Tipps zum Vorbereiten
- Bereite den Teig im Voraus zu: Der Yorkshire-Pudding-Teig kann vor dem Braten aufgeschlagen und stehen gelassen werden, während das Rindfleisch gart und ruht.
- Übrig gebliebene Puddings wieder knusprig machen: Yorkshire Puddings auf einem Blech bei 200°C (390°F) wieder knusprig aufbacken, statt sie in der Mikrowelle zu erhitzen.
- Die Puddings einfrieren: Gegarte Yorkshire Puddings lassen sich gut einfrieren; vor dem Aufbacken in einem heißen Ofen auftauen, um ihre Textur wiederherzustellen.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Roastbeef
Yorkshire Puddings
Bratensoße
Zubereitung
- Nimm das Rindfleisch 45 Minuten vor dem Garen aus dem Kühlschrank, damit es nicht mehr so kalt ist. Heize den Ofen auf 220°C (430°F) vor.
- Das Rindfleisch trocken tupfen, dann rundum mit Salz und Pfeffer würzen. Mit dem Esslöffel Rindertalg einreiben, dann das Rindfleisch mit der Knochenseite nach unten in eine Bratform setzen.
- 20 Minuten braten, bis es gut gebräunt ist, dann den Ofen auf 180°C (355°F) reduzieren. Weitere 35 bis 45 Minuten für medium-rare braten, oder bis ein Thermometer im dicksten Teil 55 bis 57°C anzeigt.
- Das Rindfleisch auf ein Brett heben und 20 bis 30 Minuten ruhen lassen, locker abgedeckt. Das Fett aus der Bratform in eine hitzebeständige Schüssel abgießen und für die Yorkshire Puddings beiseitestellen, dabei die gebräunten Bratrückstände in der Form lassen.
- Während das Rindfleisch ruht, den Yorkshire-Teig zubereiten: Mehl und Salz in einer Schüssel verquirlen, dann die Eier einrühren, bis die Masse glatt ist. Nach und nach die Milch einrühren, bis ein dünnflüssiger Teig entsteht, dann stehen lassen, während der Ofen aufheizt.
- Den Ofen auf 220°C (430°F) hochstellen. Ein Muffinblech in den Ofen stellen, in jede Mulde etwa 1 TL vom zurückbehaltenen Rindertalg geben und 8 bis 10 Minuten erhitzen, bis das Fett rauchend heiß ist.
- Den Teig vorsichtig in das heiße Blech gießen und jede Mulde etwa zur Hälfte füllen. 18 bis 22 Minuten backen, bis sie gut aufgegangen, tief goldbraun und an den Rändern knusprig sind; während des Backens die Ofentür nicht öffnen.
- Die Bratensoße zubereiten: Den Bräter bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen und den Esslöffel Mehl einrühren. 1 Minute garen, dann nach und nach die Rinderbrühe einrühren, dabei die Bratrückstände lösen, und 3 bis 5 Minuten köcheln lassen, bis sie glänzt und leicht eindickt.
- Das Rindfleisch in dicke Scheiben schneiden. Mit den Yorkshire Puddings servieren und die Bratensoße separat dazu reichen.
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Rezeptnotizen
Tipps
- Für das beste Aufgehen darauf achten, dass der Rindertalg im Blech richtig rauchend heiß ist, bevor du den Teig zugibst.
- Wenn du das Rindfleisch medium bevorzugst, bis 60 bis 63°C braten, dann ruhen lassen; die Temperatur steigt beim Ruhen noch leicht an.
- Wenn du für jemanden servierst, der schwanger, älter oder immungeschwächt ist, verwende Eier, die für den Rohverzehr oder leichtes Garen produziert werden, und achte darauf, dass die Puddings vollständig durchgebacken sind.
Alternativen
- Ersetze für die Yorkshire Puddings Rindertalg durch Olivenöl, wenn du nicht genug Bratfett hast; der Geschmack wird weniger nach Rind sein.
- Ersetze Vollmilch durch fettarme Milch für einen leichteren Teig; die Puddings sind eventuell etwas weniger reichhaltig.
- Ersetze Rinderbrühe durch Rinderfond, wenn du den da hast; etwas länger einkochen, wenn er mild schmeckt.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
- Reste schnell abkühlen lassen, dann Rindfleisch und Bratensoße in luftdichten Behältern im Kühlschrank aufbewahren. Rindfleischscheiben bei 160°C (320°F) mit einem Schuss Bratensoße im Ofen vorsichtig erhitzen, bis sie richtig heiß sind; Yorkshire Puddings auf einem Blech bei 200°C (390°F) 5 bis 8 Minuten aufbacken, damit sie wieder knusprig werden. Yorkshire Puddings lassen sich gut einfrieren; auftauen, dann wie oben beschrieben aufbacken.
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Rezeptübersicht
- Portionen: 4 Portionen
- Gesamtzeit: 2Std. 5Min. (40Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Mittel
- Küche: Britisch
-
Allergene:
Eier Gluten Milch Weizen
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