Tagliatelle al Ragù Bianco di Coniglio (Tagliatelle mit weißem Kaninchenragù)
Warum dieses Rezept gelingt
- Tiefe von Anfang an: Das vorherige Anbräunen des Kaninchens erzeugt einen herzhaften Bratensatz, der mit Weißwein gelöst und im Ragù weitergetragen wird.
- Tomatenfreie Balance: Wein, Brühe, Rosmarin und Knoblauch geben der Sauce Tiefe, ohne den zarten Kaninchengeschmack zu überdecken.
- Seidiger Abschluss: Aufgefangenes Pastawasser und fein geriebener Parmesan helfen dem Ragù, an den Tagliatelle zu haften, ohne es schwer zu machen.
So gelingt dieses Rezept am besten
Hinweise zum Timing
- Plane Zeit fürs aktive Vorbereiten und Köcheln ein: Die meiste Zeit entfällt auf das sanfte Köcheln; aktiv machst du das Anbraten, das Zupfen des Kaninchens und das Fertigstellen der Pasta.
- Direkt nach dem Mischen servieren: Sobald die Tagliatelle mit dem Ragù und Parmesan vermischt sind, sofort servieren, damit die Sauce locker und glänzend bleibt.
Tipps zur Textur
- Sanft köcheln lassen: Kleine, gleichmäßige Bläschen machen das Kaninchen zart und halten die Sauce hell und fein.
- Die fertige Sauce nicht sprudelnd kochen: Nach dem Zupfen des Fleisches nur so weit einkochen, dass das Ragù saftig und glänzend bleibt, statt trocken oder fest zu werden.
- Mit Nudelwasser lockern: Das zurückbehaltene Kochwasser nach und nach zugeben, während du die Pasta durchschwenkst, und aufhören, sobald die Sauce die Bänder leicht umhüllt.
Tipps zum Vorbereiten
- Das Ragù im Voraus zubereiten: Das Kaninchen-Ragù kann im Voraus gekocht, schnell abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt werden, dann vor dem Vermengen mit frischer Pasta sanft erwärmen.
- Sauce einfrieren, nicht die Pasta: Das Ragù allein einfrieren, dann über Nacht im Kühlschrank auftauen und mit etwas Brühe erhitzen, bis es richtig heiß ist.
- Tagliatelle frisch kochen: Für die beste Textur die Pasta erst kurz vor dem Servieren kochen und direkt im aufgewärmten Ragù fertig garen.
Hinweise zu Zutaten
- Kaninchen passt zu einem sanften Ragù: Kaninchen ist mager und mild, daher profitiert es von sorgfältigem Anbraten und anschließend langsamem, feuchtem Garen.
- Verwende nach Möglichkeit frischen Rosmarin: Frischer Rosmarin gibt eine klarere Kräuternote; getrockneter Rosmarin kann schärfer schmecken und sollte sparsam verwendet werden.
- Den Wein richtig einkochen: Wenn du den Wein einkochen lässt, bevor du Brühe zugibst, mildert das die Säure und hält das Ragù rund statt hart.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Zubereitung
- Zerlege das Kaninchen in Portionsstücke, dann rundum mit 1 TL feinem Meersalz und 1/2 TL schwarzem Pfeffer würzen. Die Knoblauchzehen mit der flachen Seite eines Messers leicht andrücken. Zupfe die Rosmarinnadeln von 1 Zweig ab und lasse den übrigen Zweig ganz.
- Das native Olivenöl extra in einem Schmortopf bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Brate die Kaninchenstücke rundum gut an, insgesamt 8 bis 10 Minuten, und reguliere die Hitze so, dass der Bratensatz tief goldbraun wird, aber nicht verbrennt. Gib den Knoblauch, die Rosmarinnadeln und den ganzen Rosmarinzweig dazu und brate 1 Minute, bis es duftet.
- Gieße den trockenen Weißwein dazu und löse die Bratrückstände vom Topfboden. 3 bis 4 Minuten köcheln lassen, bis der Wein um etwa die Hälfte reduziert ist. Gib die Hühnerbrühe dazu, bringe alles zum sanften Köcheln, decke dann teilweise ab und koche 55 bis 60 Minuten, bis das Kaninchen sehr zart ist und sich leicht löst.
- Hebe das Kaninchen auf einen Teller und lasse es gerade so weit abkühlen, dass du es anfassen kannst. Löse das Fleisch von den Knochen, entsorge Knochen und den ganzen Rosmarinzweig, und zupfe das Fleisch dann in kleine Stücke. Gib das Fleisch zurück in den Topf und lass es 8 bis 10 Minuten ohne Deckel leise köcheln, bis das Ragù glänzend und saftig ist, und würze mit dem restlichen feinen Meersalz und schwarzem Pfeffer nach Geschmack.
- Bring einen großen Topf Wasser zum Kochen und salze es mit etwas feinem Meersalz. Koche die Tagliatelle al dente, dann abgießen und einen Schuss Kochwasser auffangen. Gib die Pasta zum Ragù und schwenke sie bei niedriger Hitze 1 bis 2 Minuten, bei Bedarf mit etwas vom aufgefangenen Kochwasser lockern.
- Nimm den Topf vom Herd und reibe den Großteil des Parmesans fein hinein, dann schwenken, bis er in der Sauce schmilzt. Sofort servieren, mit dem restlichen Parmesan darüber und zum Schluss noch einmal schwarzem Pfeffer aus der Mühle. Halte das Ragù eher locker und seidig als trocken.
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Rezeptnotizen
Tipps
- Achte auf ein sehr sanftes Köcheln: Kleine Bläschen am Rand halten das Kaninchen zart und die Sauce hell.
- Wenn du für gefährdete Gruppen servierst, stelle sicher, dass das Kaninchen durchgehend dampfend heiß ist und der austretende Saft klar ist.
Alternativen
- Ersetze frischen Rosmarin durch frischen Thymian für eine mildere, blumigere Kräuternote.
- Ersetze Hühnerbrühe durch Gemüsebrühe für einen leichteren, weniger fleischigen Hintergrund.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
- Lass das Ragù schnell abkühlen, dann in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahren. Friere nur das Ragù (nicht die gekochten Tagliatelle) bis zu 2 Monate ein; über Nacht im Kühlschrank auftauen und mit einem Schuss Hühnerbrühe sanft erhitzen, bis es durchgehend dampfend heiß ist, dann mit frisch gekochten Tagliatelle vermengen.
Bewertungen & Rezensionen
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Rezeptübersicht
- Portionen: 4 Portionen
- Gesamtzeit: 1Std. 30Min. (30Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Mittel
- Küche: Italienisch
-
Allergene:
Gluten Milch Weizen
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