Gigot d’Agneau Rôti (gebratene Lammkeule mit Knoblauch und Kräutern)
Warum dieses Rezept gelingt
- Kräuterbetonter Geschmack: Knoblauch, Rosmarin, Thymian und Dijon ergeben eine herzhafte Würzpaste, die die Oberfläche und die Einschnitte im Lamm würzt.
- Klassische Bratmethode: Wenn du das Lamm in einem heißen Ofen startest, bekommt es Farbe, bevor ein sanfteres Braten das Fleisch durchgart, ohne es auszutrocknen.
- Richtige Bratensauce: Durch das Ablöschen der Bratform mit Wein und Fond löst du die Bratrückstände und verwandelst sie in eine glänzende Sauce.
So gelingt dieses Rezept am besten
Hinweise zum Timing
- Vor dem Aufschneiden ruhen lassen: Lass das Lamm 15 Minuten ruhen, locker abgedeckt, damit sich die Säfte vor dem Aufschneiden setzen.
- Bald nach dem Aufschneiden servieren: Schneide erst kurz vor dem Servieren auf und löffle den heißen Bratensaft darüber, damit das Fleisch warm und saftig bleibt.
Häufige Fehler
- Über die Zieltemperatur hinaus braten: Verwende ein Thermometer an der dicksten Stelle des Lamms und denk daran, dass die Temperatur beim Ruhen leicht ansteigt.
- Die Ruhezeit auslassen: Wenn du sofort schneidest, läuft mehr Saft auf das Brett und das Fleisch kann trockener wirken.
- Bratensaft nicht anbrennen lassen: Nach dem Braten überschüssiges Fett abgießen, aber die Bratrückstände behalten; sie sollten karamellisiert sein, nicht verbrannt.
Hinweise zu Zutaten
- Lamm mit Knochen wählen: Eine Keule mit Knochen gibt dem Braten eine klassische Form und hilft, dass das Fleisch mit gutem Geschmack und guter Struktur gart.
- Frische Kräuter verwenden: Frischer Rosmarin und Thymian geben der Würzpaste einen klareren, aromatischeren Geschmack als getrocknete Kräuter.
- Den Wein ausbalancieren: Wenn die Sauce scharf schmeckt, lass sie etwas länger köcheln, damit der Wein milder wird und die Sauce runder schmeckt.
Serviervorschläge
- Klassische Beilagen: Mit Bratkartoffeln, Gratin dauphinois, grünen Bohnen oder einem einfach angemachten Salat servieren.
- Bratensaft: Löffle die eingekochte Wein-Fond-Sauce über das aufgeschnittene Lamm, statt es trocken zu servieren.
- Weinempfehlung: Ein mittelkräftiger Rotwein wie Côtes du Rhône oder Pinot Noir passt gut zur Knoblauch-Kräuter-Kruste.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Zubereitung
- Heize den Ofen auf 220°C (430°F) vor. Tupfe das Lamm trocken, dann schneide mit der Spitze eines kleinen Messers überall tiefe Schlitze ein.
- Zerdrücke den Knoblauch zu einer Paste, dann hacke die Rosmarin- und Thymianblätter fein. Mit Dijon-Senf, feinem Meersalz, schwarzem Pfeffer und Olivenöl zu einer dicken Würzpaste verrühren.
- Reibe das Lamm rundum mit der Mischung ein und drücke etwas davon in die Schlitze. Das Lamm in einen Bräter legen.
- 20 Minuten braten, bis es gebräunt ist, dann den Ofen auf 180°C (355°F) reduzieren. Weitere 45 bis 55 Minuten braten, oder bis die dickste Stelle 55 bis 60°C für medium anzeigt und die Oberfläche gut gebräunt ist.
- Das Lamm auf ein Brett legen und 15 Minuten ruhen lassen, locker abgedeckt. Überschüssiges Fett aus dem Bräter abgießen und die Bratrückstände darin lassen.
- Setze den Bräter auf mittlere Hitze und gib den trockenen Weißwein dazu, dabei die anhaftenden Röststoffe lösen, während er blubbert. Lammfond zugeben und 5 bis 8 Minuten köcheln lassen, bis die Soße leicht reduziert und glänzend ist, dann abschmecken und bei Bedarf mit einer Prise mehr feinem Meersalz und schwarzem Pfeffer nachwürzen.
- Schneide das Lamm quer zur Faser auf und richte es auf einer warmen Platte an. Die Bratensäfte darüberlöffeln und sofort servieren.
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Rezeptnotizen
Tipps
- Für das saftigste Ergebnis verwende ein Thermometer und nimm das Lamm bei 55 bis 60°C für medium heraus, dann lasse es beim Ruhen noch um ein paar Grad nachziehen.
- Wenn die Bratensäfte etwas zu säuerlich schmecken, lasse sie 1 bis 2 Minuten länger köcheln, um den Wein abzumildern und das Aroma zu konzentrieren.
- Wenn du für jemanden servierst, der schwanger, älter oder immungeschwächt ist, gare das Lamm auf mindestens 63°C und lasse es vor dem Aufschneiden gut ruhen.
Alternativen
- Ersetze Dijon-Senf durch grobkörnigen Senf für eine gröbere Textur in der Kräuterwürzpaste.
- Ersetze trockenen Weißwein durch trockenen Rotwein für eine tiefere, kräftigere Bratensoße.
- Ersetze frischen Thymian durch frischen Rosmarin für ein ausgeprägteres Rosmarinaroma.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
- Reste schnell abkühlen lassen, dann das aufgeschnittene Lamm und den Bratensaft getrennt in luftdichten Behältern im Kühlschrank aufbewahren. Das Lamm bei 160°C (320°F) im Ofen mit einem Löffel Bratensaft schonend erhitzen, bis es richtig heiß ist; bis zu 2 Monate einfrieren und über Nacht im Kühlschrank auftauen.
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Rezeptübersicht
- Portionen: 4 Portionen
- Gesamtzeit: 1Std. 50Min. (20Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Einfach
- Küche: Französisch
-
Allergene:
Senf
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