Pan de Muerto (süßes Brot mit Orangenduft)
Warum dieses Rezept gelingt
- Duftiges Zitrusaroma: Orangenschale, Orangenblütenwasser und Zimt geben dem angereicherten Teig sein charakteristisches blumiges, sanft gewürztes Aroma.
- Unverwechselbare Form: Die kreuzweise gelegten Knochen-Dekorationen und der Knoten oben ergeben vor dem Backen die klassische Pan-de-Muerto-Optik.
- Weiche Krume, gezuckerte Kruste: Butter und Eier halten den Laib zart, während das warme Butter-Zucker-Finish eine feine süße Kruste ergibt.
So gelingt dieses Rezept am besten
Hinweise zum Timing
- Zeit für zwei Gehzeiten einplanen: Die erste Gehzeit entwickelt die Teigstruktur, während die zweite Gehzeit nach dem Formen dafür sorgt, dass das Brot locker statt kompakt aufgeht.
- Vor dem Anschneiden abkühlen lassen: Lass das Brot nach der Butter-Zucker-Ummantelung abkühlen, damit sich die Krume sauber setzt und unter dem Messer nicht zusammengedrückt wird.
Tipps zur Textur
- Butter nach und nach zugeben: Arbeite die weiche Butter nach und nach ein, damit sie sich in den Teig emulgiert und eine glatte, elastische Textur entsteht.
- Kruste bei Bedarf schützen: Wenn das Brot zu schnell Farbe annimmt, decke es gegen Ende der Backzeit locker mit Folie ab, damit die Mitte fertig backen kann, ohne dass die Kruste zu stark bräunt.
Tradition und Varianten
- Día-de-los-Muertos-Brot: Pan de muerto ist eng mit Día de los Muertos verbunden und wird häufig mit Teigstücken geformt, die Knochen darstellen.
- Traditionelle Servierweise: In Scheiben mit Kaffee, mexikanischer heißer Schokolade oder einem anderen warmen Getränk servieren, um die süße, buttrige Kruste auszugleichen.
Tipps zum Vorbereiten
- In Scheiben einfrieren: Nach dem Abkühlen in Scheiben schneiden und vor dem Einfrieren gut einwickeln; einzelne Scheiben tauen schneller auf und lassen sich leichter auffrischen.
- Sanft auffrischen: Aufgetaute Scheiben in einem 160°C (320°F) heißen Ofen erwärmen, bis sie wieder weich und duftend sind.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Teig
Fertigstellen
Zubereitung
- Gib die warme Milch in eine Schüssel (oder die Schüssel einer Küchenmaschine) und rühre die Hefe und 1 EL vom feinen Zucker ein. 5 bis 10 Minuten stehen lassen, bis sich oben Schaum bildet. Wenn es nicht schäumt, beginne noch einmal mit frischerer Hefe.
- Gib Mehl, Salz, Zimt, getrocknete Orangenschale und den restlichen feinen Zucker dazu und mische alles, bis es sich verbunden hat. Gib Orangenblütenwasser und Eier dazu und mische, bis ein zottiger Teig entsteht. Streiche die Schüssel nach Bedarf ab, damit alles gleichmäßig eingearbeitet ist.
- Knete 6 bis 8 Minuten auf mittlerer Stufe, bis der Teig glatt und elastisch ist. Bei laufender Maschine die weiche Butter nach und nach zugeben und jede Portion vollständig einarbeiten lassen, bevor du mehr zugibst. Knete weitere 5 bis 7 Minuten, bis der Teig glänzt und sich vom Schüsselrand löst.
- Forme den Teig zu einer Kugel und gib ihn in eine leicht gebutterte Schüssel, dabei einmal wenden, damit er rundum überzogen ist. Abdecken und an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Das dauert je nach Raumtemperatur normalerweise 60 bis 90 Minuten.
- Stürze den Teig auf eine saubere Arbeitsfläche und drücke die Luft vorsichtig heraus. Zupfe etwa ein Viertel des Teigs ab und lege es für die Dekorationen beiseite. Forme den restlichen Teig zu einer straffen runden Form und lege ihn auf ein Backblech.
- Teile den beiseitegelegten Teig in 5 Stücke: 1 kleine Kugel für oben und 4 gleich große Stücke für die „Knochen“. Rolle jedes Knochenstück zu einer Rolle, drücke dann in Abständen mit zwei Fingern, um knubbelige Abschnitte zu formen; lege sie kreuzweise auf das Brot. Drücke die kleine Kugel oben dort auf, wo sich die Knochen treffen, dann locker abdecken und gehen lassen, bis der Teig aufgegangen und fast verdoppelt ist, 45 bis 60 Minuten.
- Den Ofen auf 180°C (355°F) vorheizen. 25 bis 30 Minuten backen, bis er tief goldbraun ist und der Laib beim Klopfen auf die Unterseite hohl klingt. Wenn es zu schnell bräunt, für die letzten 10 Minuten locker mit einem Stück Folie abdecken.
- 10 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann noch warm rundum mit der geschmolzenen Butter bestreichen. Den feinen Zucker darüberstreuen und andrücken, sodass er die Oberfläche gut überzieht. Vor dem Anschneiden abkühlen lassen, damit sich die Krume setzt.
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Rezeptnotizen
Tipps
- Für das beste Aufgehen den Teig warm, aber nicht heiß gehen lassen; ein ausgeschalteter Ofen mit eingeschaltetem Licht funktioniert gut.
- Wenn sich der Teig sehr klebrig anfühlt, nachdem die Butter vollständig eingearbeitet ist, noch ein paar Minuten weiterkneten; er sollte glatt werden und nur leicht kleben.
- Lebensmittelsicherheit: Wenn du für Schwangere, kleine Kinder, ältere Erwachsene oder immungeschwächte Personen servierst, verwende Eier mit Sicherheitskennzeichnung und backe das Brot, bis es vollständig durchgebacken ist.
Alternativen
- Ersetze Orangenblütenwasser durch die gleiche Menge Vanilleextrakt für ein anderes, aber dennoch klassisches süßes Brotaroma.
- Ersetze gemahlenen Zimt durch die gleiche Menge gemahlenen Kardamom für eine blumigere Gewürznote.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
- Luftdicht bei Raumtemperatur bis zu 2 Tage aufbewahren oder im Kühlschrank bis zu 3 Tage. Scheiben gut verpackt bis zu 2 Monate einfrieren; bei Raumtemperatur auftauen, dann zum Auffrischen 8 bis 10 Minuten in einem 160°C (320°F) heißen Ofen erwärmen.
Bewertungen & Rezensionen
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Rezeptübersicht
- Portionen: 10 Portionen
- Ergibt: süßes Brot
- Gesamtzeit: 3Std. 30Min. (35Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Mittel
- Küche: Lateinamerikanisch
-
Allergene:
Eier Gluten Milch Weizen
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