Paasbraadstuk uit de Oven (niederländischer Oster-Schweinebraten)
Warum dieses Rezept gelingt
- Integrierte herzhafte Tiefe: Das scharfe Anbraten des Schweinefleischs und das Braten mit Zwiebeln, Karotten und Brühe ergeben eine kräftigere Basis für die Bratensoße.
- Senf gleicht die Reichhaltigkeit aus: Dijon-Senf sorgt für eine sanfte Schärfe und durchbricht Schweinefleisch und die mit Butter gebundene Sauce.
- Klassischer Aufbau eines Sonntagsbratens: Zart aufgeschnittenes Schweinefleisch, warmes Gemüse und eine einfache Sauce machen das Gericht vertraut, großzügig und leicht zu servieren.
So gelingt dieses Rezept am besten
Hinweise zum Timing
- Vor dem Aufschneiden ruhen lassen: Lass das Schweinefleisch nach dem Braten vollständig ruhen, damit sich die Säfte setzen und die Kerntemperatur ausgleicht.
- Die meiste Zeit ist ohne Aufwand: Die Hauptarbeit ist Würzen, Anbraten und die Sauce zubereiten; den längeren Garvorgang übernimmt der Ofen.
Häufige Fehler
- Das Schweinefleisch nicht austrocknen lassen: Schweinelende ist mager, also verwende ein Thermometer und ziele auf 63°C (145°F) an der dicksten Stelle, außer du garst für gefährdete Gäste auf 70°C (160°F).
- Die Senfkruste im Blick behalten: Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, decke sie locker mit Folie ab, damit der Braten fertig garen kann, ohne zu verbrennen.
- Die Sauce glatt halten: Schlage die heißen Bratensäfte nach und nach in die Mehlschwitze; wird die Sauce zu dick, verdünne sie mit etwas mehr Brühe.
Hinweise zu Zutaten
- Schweinelende für saubere Scheiben verwenden: Schweinelende ohne Knochen ergibt ordentliche, gleichmäßige Scheiben, profitiert aber von sorgfältiger Temperaturkontrolle, weil sie relativ mager ist.
- Die Senfwahl ist entscheidend: Dijon ergibt einen glatteren, schärferen Überzug, während grobkörniger Senf eine mildere, strukturiertere Kruste bildet.
- Frische Kräuter passen zum Braten: Frischer Rosmarin bringt ein klares, harziges Aroma, das gut zu Schwein passt; Thymian gibt, wenn gewünscht, eine mildere Kräuternote.
Tipps zum Vorbereiten
- Aromaten im Voraus vorbereiten: Knoblauch, Kräuter, Zwiebeln und Möhren können im Voraus vorbereitet und bis zum Braten gekühlt aufbewahrt werden.
- Schonend aufwärmen: Erwärme Reste abgedeckt im Ofen bei 180°C (355°F) oder erhitze sie in einem Topf bei niedriger Hitze mit etwas Brühe, um die Sauce zu verdünnen.
- Mit Sauce einfrieren: Gegartes Schweinefleisch lässt sich am besten einfrieren, wenn es mit etwas Sauce verpackt wird, die die Scheiben beim Aufwärmen vor dem Austrocknen schützt.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Zubereitung
- Den Ofen auf 180°C (355°F) vorheizen. Das Schweinefleisch trocken tupfen, dann rundum mit feinem Meersalz und schwarzem Pfeffer würzen.
- In einer kleinen Schüssel den Dijon-Senf mit dem Knoblauch und den Nadeln vom frischen Rosmarin verrühren. Diese Mischung rundum auf das Schweinefleisch reiben.
- Das Sonnenblumenöl in einem Bräter auf dem Herd bei mittlerer bis hoher Hitze erhitzen. Das Schweinefleisch 4 bis 6 Minuten scharf anbraten und dabei mit einer Zange wenden, bis es leicht gebräunt ist.
- Die gelbe Zwiebel in Spalten schneiden und die Karotten in grobe Stücke schneiden, dann rund um das Schweinefleisch verteilen. Die Hühnerbrühe angießen.
- 55 bis 70 Minuten braten und dabei ein- bis zweimal mit Bratensaft übergießen, bis die dickste Stelle am Thermometer 63°C (145°F) erreicht. Wenn die Oberfläche zu schnell bräunt, locker mit Folie abdecken.
- Das Schweinefleisch auf ein Brett legen und 15 Minuten ruhen lassen. Das Gemüse im Bräter warm halten, während das Fleisch ruht.
- Den Bräter auf mittlere Hitze stellen und den Bratensaft sanft aufkochen lassen. In einem Topf die ungesalzene Butter schmelzen, das Weizenmehl (Type 405) einrühren und 1 Minute garen; den heißen Bratensaft nach und nach einrühren, bis alles glatt ist, dann 2 bis 3 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Soße leicht eindickt.
- Das Schweinefleisch in Scheiben schneiden und mit den Zwiebeln und Karotten servieren, dabei die Soße darüberlöffeln. Abschmecken und bei Bedarf mit etwas mehr feinem Meersalz und schwarzem Pfeffer nachwürzen.
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Rezeptnotizen
Tipps
- Für die saftigsten Scheiben solltest du in der Mitte 63°C (145°F) anpeilen und das Schweinefleisch dann vollständig ruhen lassen, damit sich die Temperatur angleicht und sich der Fleischsaft setzt.
- Wenn du eine dickere Soße bevorzugst, lass sie etwas länger köcheln; wird sie zu dick, rühre einen Schuss mehr Hühnerbrühe ein.
- Lebensmittelsicherheit: Schweinefleisch sollte auf eine sichere Kerntemperatur gegart werden; wenn du gefährdete Gäste bewirtest, auf 70°C (160°F) garen und wie beschrieben ruhen lassen.
Alternativen
- Ersetze frischen Rosmarin durch frischen Thymian für eine mildere, blumigere Kräuternote.
- Ersetze Dijon-Senf durch grobkörnigen Senf für eine mildere Schärfe und eine gröbere Textur in der Kruste.
- Ersetze Sonnenblumenöl durch Olivenöl für ein fruchtigeres Aroma beim scharfen Anbraten.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
- Reste schnell abkühlen lassen, dann das aufgeschnittene Schweinefleisch und das Gemüse mit der Soße im Kühlschrank aufbewahren. Im auf 180°C (355°F) vorgeheizten Ofen abgedeckt 15 bis 20 Minuten erhitzen, bis alles sehr heiß ist, oder in einem Topf mit einem Schuss Hühnerbrühe sanft erwärmen, um die Soße zu verdünnen.
Bewertungen & Rezensionen
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Rezeptübersicht
- Portionen: 4 Portionen
- Gesamtzeit: 1Std. 55Min. (25Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Mittel
- Küche: Niederländisch
-
Allergene:
Gluten Milch Senf Weizen
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