Masala-Poori-Festplatte mit Kartoffel-Masala

Knusprige, aufgepuffte Pooris mit Kartoffel-Masala ergeben eine großzügige Platte nach indischer Art, mit frisch frittierten Vollkornfladenbroten und einer warmen, sanft gewürzten Kartoffelbeilage. Die Pooris werden klein ausgerollt und frittiert, bis sie goldbraun und luftig sind, und dann sofort serviert, wenn ihre Textur am besten ist. Dazu werden grob zerdrückte Kartoffeln mit springenden Senfkörnern, Curryblättern, Kurkuma, Kreuzkümmel, Koriander, Zwiebel und grüner Chili gewürzt, was dem Masala eine herzhafte, aromatische Basis gibt, ohne starke Schärfe. Frischer Koriander und Zitronenspalten heben die Fülle, wodurch sich die Platte gut für ein entspanntes Mittagessen, eine Runde zum Teilen oder ein vegetarisches Festmahl eignet.
Küche Indisches Wohlfühlessen wie zu Hause
Schärfegrad Mild
Zubereitungsart Ideal für viele Gäste
Zeitaufwand Unter 1 Stunde

Warum dieses Rezept gelingt

  • Knusprige, aufgegangene Fladen: Ein fester Teig, gleichmässiges Ausrollen und heisses Öl helfen den Pooris, schnell aufzugehen und dabei leicht und knusprig zu bleiben.
  • Abgeschmeckte Gewürzbasis: Senfkörner, Curryblätter, Zwiebel und gemahlene Gewürze sorgen für herzhafte Tiefe, bevor die Kartoffeln untergehoben werden.
  • Frischer Abschluss: Zitronenspalten und Koriander bringen Frische ins Kartoffel-Masala und gleichen die Reichhaltigkeit der frittierten Pooris aus.

So gelingt dieses Rezept am besten

Tipps zur Textur

  • Pooris knusprig halten: Bei 180°C (355°F) frittieren und vor dem Servieren kurz abtropfen lassen. Ist das Öl zu kühl, saugen die Fladen mehr Öl auf und verlieren ihren Biss.
  • Volles Aufgehen fördern: Die Teigkreise gleichmässig ausrollen und sie beim Hineingeben ins Öl mit einem Schaumlöffel sanft andrücken, damit der Dampf das Brot aufblähen kann.

Schärfe anpassen

  • Für weniger Schärfe: Die Kerne aus der grünen Chili entfernen oder eine kleinere Menge verwenden, dabei Senfkörner und Curryblätter für den Geschmack beibehalten.
  • Für mehr Schärfe: Nach Belieben zusätzliche grüne Chili zugeben oder das Kartoffel-Masala mit einer Prise Chilipulver abschmecken.

Tipps zum Vorbereiten

  • Masala vorbereiten: Das Kartoffel-Masala kann im Voraus gekocht und gekühlt werden, dann mit einem Schuss Wasser wieder erhitzen, bis es richtig heiss ist.
  • Pooris frisch frittieren: Pooris werden weich, wenn sie stehen, daher möglichst kurz vor dem Servieren zubereiten, damit sie am besten aufgehen und knusprig bleiben.

Hinweise zu Zutaten

  • Die richtige Kartoffeltextur wählen: Mehligkochende Kartoffeln ergeben ein fluffiges Masala mit weichen Rändern und ein paar stückigen Teilen; eine vorwiegend festkochende Kartoffelsorte macht es etwas cremiger.
  • Wenn möglich frische Curryblätter verwenden: Frische Curryblätter geben beim kurzen Anbraten mit den Senfkörnern ein unverwechselbares aromatisches Aroma ab.

Benötigte Küchengeräte

Zutaten

Poori-Teig und Frittieren

Kartoffelmasala und Servieren

Zubereitung
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  1. Die Kartoffeln in einen großen Topf geben, mit kaltem Wasser bedecken und eine Prise vom Salz zugeben. Zum Kochen bringen, dann 15 bis 20 Minuten garen, bis ein Messer leicht hineingleitet. Gut abgießen und 2 Minuten ausdampfen lassen.
  2. In der Zwischenzeit den Poori-Teig zubereiten: Das Mehl mit dem restlichen Salz in einer Schüssel mischen. 1 EL vom Sonnenblumenöl und so viel Wasser zugeben, dass ein fester, glatter Teig entsteht, dann 5 Minuten kneten. Abdecken und 10 Minuten ruhen lassen.
  3. Die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und die grüne Chili fein hacken. Die gekochten Kartoffeln grob zerdrücken, sodass eine Mischung aus glatten und stückigen Teilen entsteht. Die Zitrone in Spalten schneiden und die Korianderblätter abzupfen.
  4. 2 EL Sonnenblumenöl in einer Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Senfkörner und Curryblätter zugeben und 30 bis 60 Sekunden garen, bis die Körner zu springen beginnen, dann Zwiebel und Chili mit einer Prise Salz zugeben. 6 bis 8 Minuten garen, bis die Zwiebel weich und leicht goldgelb ist.
  5. Kurkuma, gemahlenen Kreuzkümmel und gemahlenen Koriander 30 Sekunden unterrühren. Die zerdrückten Kartoffeln und einen Schuss Wasser zugeben, dann unter Rühren 3 bis 5 Minuten garen, bis alles heiß und löffelbar ist. Abschmecken und bei Bedarf mit etwas mehr Salz nachwürzen, dann vom Herd nehmen und den Großteil des Korianders unterrühren, dabei etwas für die Platte aufheben.
  6. Den Teig in 10 bis 12 kleine Kugeln teilen und jede zu einem runden Fladen von etwa 10 cm Durchmesser ausrollen. Das restliche Sonnenblumenöl in einem Topf auf 180°C (355°F) erhitzen. Die Teigscheiben portionsweise 30 bis 60 Sekunden pro Seite frittieren und dabei mit einem Schaumlöffel sanft andrücken, damit sie aufgehen, bis sie goldbraun sind; vor dem Servieren kurz abtropfen lassen.
  7. Die Pooris auf einer Platte anrichten und das Kartoffel-Masala daneben servieren. Mit dem beiseitegestellten Koriander abschließen und mit Zitronenspalten zum Darüberträufeln servieren. Sofort essen, solange die Pooris knusprig sind und das Masala heiß ist.

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Rezeptnotizen

Tipps

  • Für das beste Aufgehen den Teig fest halten und die Scheiben gleichmäßig ausrollen, damit es keine dünnen Stellen gibt.
  • Wenn du für jemanden kochst, der schwanger, älter oder immungeschwächt ist, stelle sicher, dass die Kartoffeln vollständig weich gekocht sind und das Masala vor dem Servieren durchgehend sehr heiß ist.

Alternativen

  • Ersetze die mehligkochende Kartoffel durch vorwiegend festkochende Kartoffeln für ein etwas cremigeres Kartoffel-Masala.
  • Ersetze die Zitrone durch Limette für ein herberes, aromatischeres Finish.

Aufbewahrung

  • Im Kühlschrank bis zu 2 Tage
  • Das Kartoffel-Masala in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank bis zu 2 Tage aufbewahren. In einem Topf mit einem Schuss Wasser unter Rühren erhitzen, bis es sehr heiß ist; Pooris werden am besten frisch frittiert und gegessen, da sie bei der Aufbewahrung weich werden.

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Rezeptübersicht

  • Portionen: 2 Portionen
  • Gesamtzeit: 55Min. (45Min. aktiv)
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Küche: Indisch
  • Allergene:
    Gluten Senf Weizen
Kinderfreundlich

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