Qatayef (süße, mit Käse gefüllte Pfannkuchentaschen)
Warum dieses Rezept gelingt
- Knusprige Hülle, weiche Mitte: Durch das Frittieren der verschlossenen Pfannkuchen bekommt die Außenseite eine goldene Kruste, während die Ricottafüllung zart und cremig bleibt.
- Duftender Sirup: Zitrone und Orangenblütenwasser heben den Zuckersirup und gleichen die Reichhaltigkeit der Käsefüllung aus.
- Einseitig gebackene Pfannkuchen: Das Backen der Pfannkuchen nur auf einer Seite lässt die blasige Oberfläche weich genug, um sie zu falten und zu einem sicheren Verschluss zusammenzudrücken.
- Gut zum Teilen: Die kleine Halbmondform macht Qatayef leicht, sie warm als Dessertplatte oder süßen Snack zu servieren.
So gelingt dieses Rezept am besten
Hinweise zum Timing
- Den Teig Blasen werfen lassen: Der Teig sollte vor dem Backen etwas dicker und luftig aussehen; das hilft, die typische poröse Pfannkuchenoberfläche zu erzeugen.
- Kurz nach dem Eintauchen servieren: Qatayef sind kurz nach dem Frittieren und Sirupieren am besten, wenn die Außenseite noch knusprig ist und die Füllung warm.
- In Etappen arbeiten: Bereite den Sirup zuerst zu und mache dann Teig und Füllung, während er auf eine warme, flüssige Konsistenz abkühlt.
Hinweise zu Zutaten
- Orangenblütenwasser vorsichtig verwenden: Orangenblütenwasser variiert in der Stärke, daher sollte der Sirup duftend schmecken und nicht parfümiert.
- Die Ricotta-Textur prüfen: Wenn der Ricotta nass aussieht, drücke überschüssige Flüssigkeit kurz aus, damit die Füllung cremig und nicht zu flüssig bleibt.
- Die Milch lauwarm halten: Milch, die warm statt heiß ist, hilft, die Hefe zu aktivieren, ohne sie zu schädigen.
Häufige Fehler
- Die Pfannkuchen austrocknen lassen: Halte die gebackenen Pfannkuchen während der Arbeit bedeckt; trockene Ränder lassen sich schwerer zusammendrücken und können sich beim Frittieren öffnen.
- Zu heiss gebraten: Verwende mittlere Hitze und passe sie bei Bedarf an, damit die Qatayef tief goldbraun werden, ohne zu verbrennen, bevor die Füllung vollständig durchwärmt ist.
- Nicht zu lange in Sirup tränken: Die heißen Qatayef nur kurz eintauchen, dann abtropfen lassen, damit der Sirup die Kruste überzieht, ohne sie zu sehr aufzuweichen.
Tipps zum Vorbereiten
- Sirup vorbereiten: Der Sirup kann im Voraus zubereitet und vor dem Eintauchen sanft erwärmt werden, damit er gleichmäßig überzieht.
- Bei Bedarf ungetränkt aufbewahren: Für die beste Textur die frittierten Qatayef erst kurz vor dem Servieren in Sirup tauchen.
- Vor dem Servieren wieder knusprig machen: Ungetränkte, frittierte Qatayef in einem 180°C (355°F) heißen Ofen aufbacken, bis sie knusprig sind, dann erst kurz vor dem Servieren in warmen Sirup tauchen.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Orangenblütensirup
Qatayef-Teig und Füllung
Zubereitung
- Den Sirup zubereiten: Den feinen Zucker in einem Topf mit 200 ml Wasser geben. Schäle 2 breite Streifen Zitronenschale ab, presse dann 1 EL Zitronensaft aus; gib beides in den Topf. Zum Kochen bringen, dann 8 bis 10 Minuten köcheln lassen, bis er leicht eingedickt ist.
- Den Sirup vom Herd nehmen und das Orangenblütenwasser einrühren. Warm stehen lassen, während du die Qatayef machst; beim Abkühlen dickt er etwas nach. Die Zitronenschale vor dem Eintauchen entfernen.
- Die Milch erwärmen, bis sie gerade lauwarm ist, dann die Trockenhefe und 1 TL vom feinen Zucker aus den Sirupzutaten einrühren. 5 bis 10 Minuten stehen lassen, bis es schäumt. Das hilft sicherzustellen, dass der Teig richtig aufgeht.
- In einer Rührschüssel Mehl, Backpulver und feines Meersalz verquirlen. Die Hefemilch zugießen und zu einem glatten, gießfähigen Teig verquirlen. Abdecken und an einem warmen Ort stehen lassen, bis er Blasen wirft und etwas dicker ist, etwa 30 Minuten.
- Inzwischen die Füllung zubereiten, indem du den Ricotta mit 1 EL vom feinen Zucker aus den Sirupzutaten und 1 TL Zitronensaft verrührst. Abgedeckt aufbewahren, damit er nicht austrocknet. Wenn er zu feucht wirkt, kurz mit einem Löffel ausdrücken, um überschüssige Flüssigkeit zu entfernen.
- Eine Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen und leicht mit etwas Sonnenblumenöl einpinseln. Kleine Teigkreise hineingeben, etwa 8 bis 10 cm groß, und 1 bis 2 Minuten backen, bis die Oberfläche voller Bläschen ist und die Unterseite hell goldgelb ist. Nicht wenden; auf ein Blech legen und mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken, damit sie weich bleiben.
- Füllen und verschließen: Auf die gebackene Seite jedes Pfannkuchens einen Löffel Ricottafüllung geben, dann zu einem Halbmond zusammenklappen. Die Ränder fest zusammendrücken, um sie zu verschließen, dabei die Mitte leicht aufgebläht lassen. Arbeite, solange die Pfannkuchen noch warm sind, damit sie sich leicht verschließen lassen.
- Qatayef ausbacken: Das restliche Sonnenblumenöl in der Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Die Teigtaschen portionsweise 2 bis 3 Minuten pro Seite backen, bis sie tief goldbraun und knusprig sind, und die Hitze so anpassen, dass sie nicht verbrennen. Kurz auf einem Gitter oder Teller abtropfen lassen.
- Jeden heißen Qatayef 5 bis 10 Sekunden in den warmen Sirup tauchen, dann herausheben und den Überschuss abtropfen lassen. Sofort servieren, außen knusprig und innen zart. Wenn der Sirup zu stark abgekühlt ist, ihn sanft erwärmen, damit er flüssig bleibt.
Rezept nachgekocht? Bewerte es — ein Kommentar ist optional.
Rezeptnotizen
Tipps
- Die gebackenen Pfannkuchen beim Arbeiten mit einem sauberen Geschirrtuch abdecken; wenn sie austrocknen, lassen sie sich nicht richtig verschließen.
- Zum Eintauchen einen warmen, nicht heißen Sirup anstreben, damit er schnell überzieht, ohne die Qatayef durchzuweichen.
- Wenn du für Schwangere, kleine Kinder, ältere Erwachsene oder immungeschwächte Personen servierst, pasteurisierte Milch verwenden und darauf achten, dass die Füllung beim Ausbacken vollständig durcherhitzt wird.
Alternativen
- Vollmilch durch laktosefreie Milch ersetzen, für einen laktosefreundlichen Teig.
- Ricotta durch Mascarpone ersetzen, für eine reichhaltigere, cremigere Füllung.
- Orangenblütenwasser durch Rosenwasser ersetzen, für einen anderen blumigen Sirup.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 2 Tage
- Qatayef schmecken am besten sofort. Bei Bedarf ungetauchte, frittierte Qatayef im Kühlschrank aufbewahren und im Ofen bei 180°C (355°F) 6 bis 8 Minuten aufbacken, bis sie knusprig sind, dann erst kurz vor dem Servieren in erwärmten Sirup tauchen.
Bewertungen & Rezensionen
Hat dir dieses Rezept gefallen? Teile dein Feedback, um unsere Koch-Community zu unterstützen.
Hast du dieses Rezept ausprobiert?
Wähle 1 bis 5 Sterne. Ein Kommentar ist optional.
Lass dich inspirieren
Entdecke täglich neue Rezepte, saisonale Favoriten und Kochinspiration. Folge JustRecipes auf Pinterest und Spillt.
Rezeptübersicht
- Portionen: 12 Stücke
- Ergibt: Qatayef-Teigtaschen
- Gesamtzeit: 1Std. 30Min. (45Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Mittel
- Küche: Nahöstlich
-
Allergene:
Gluten Milch Weizen
Plane deine Mahlzeiten und erhalte automatisch eine vollständige Einkaufsliste.
Zum Essensplaner hinzufügenBenötigte Küchengeräte
Hast du noch Zutaten übrig?
Finde Rezepte mit Zutaten aus diesem Rezept oder mit dem, was du bereits zu Hause hast.
Rezepte mit diesen Zutaten finden →Machen Sie dieses Rezept beim nächsten Mal einfacher
AnzeigeDiese Küchenhelfer helfen Ihnen, bessere Ergebnisse mit weniger Aufwand zu erzielen.
KitchenAid Rührschüsseln aus Edelstahl
- Rutschfester Boden
- Edelstahl
- Nicht mikrowellengeeignet
T-fal Specialty Antihaft-Stieltopf 3 Quart mit Glasdeckel
- Speisen lösen sich leicht
- Spülmaschinengeeignet
- Nicht induktionsgeeignet
OXO Good Grips Rührschüssel-Set aus Edelstahl
- Rutschfester Boden
- Angenehmer Griff
- Höherer Preis
WMF Mini Stielkasserolle 16 cm mit Deckel
- Hochwertiger Edelstahl
- Gleichmäßige Wärmeverteilung
- Höheres Preisniveau
Kochst du gerne mit JustRecipes?
Füge JustRecipes als eine deiner bevorzugten Google-Quellen hinzu, damit du unsere Rezepte in der Google-Suche leichter findest.
JustRecipes zu Google hinzufügenJedes Rezept auf JustRecipes folgt demselben strukturierten redaktionellen Prozess. Erfahren Sie, wie unsere Rezepte entstehen, geprüft, übersetzt, bebildert und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Wie unsere Rezepte entstehen.
























