Kimchi Jjigae (koreanischer Kimchi-Schweinebauch-Eintopf mit Tofu)
Warum dieses Rezept gelingt
- Vielschichtige herzhafte Tiefe: Wenn du den Schweinebauch zuerst anbrätst, tritt Fett aus und gibt Kimchi, Knoblauch, Gochugaru und Gochujang eine reichhaltigere Basis.
- Säuerliche Balance: Gut fermentiertes Kimchi bringt Säure, die das Schweinefleisch ausbalanciert und die Brühe frisch statt schwer wirken lässt.
- Einfache One-Pan-Methode: Der Eintopf baut den Geschmack in Stufen in einem einzigen Topf auf und wird dann zum Schluss mit Tofu sanft fertig gegart, damit die Stücke weich bleiben.
So gelingt dieses Rezept am besten
Hinweise zu Zutaten
- Reifes Kimchi wählen: Gut fermentiertes Kimchi gibt dem Eintopf seine typische Säure und Tiefe. Frischeres Kimchi schmeckt milder und weniger rund.
- Koreanische Chiliflocken verwenden: Gochugaru hat eine charakteristische fruchtige Schärfe und grobe Textur, die die typische Farbe und den Geschmack der Brühe mitprägt.
Schärfe anpassen
- Für weniger Schärfe: Reduziere das Gochugaru und halte das Köcheln sanft, damit der Kimchi-Geschmack klar bleibt, ohne dass der Eintopf zu scharf wird.
- Für mehr Tiefe und Schärfe: Gib gegen Ende der Kochzeit etwas mehr Gochujang dazu und schmecke dabei ab, damit die Brühe ausgewogen bleibt.
Tipps zur Textur
- Tofu behutsam behandeln: Gib den Seidentofu erst gegen Ende dazu und lass ihn ganz sanft köcheln. Wenn du den Topf schwenkst statt umzurühren, bleiben die Stücke intakt.
- Zartes Schweinefleisch: Lass den Schweinebauch köcheln, bis die Brühe rund schmeckt und das Fleisch weich wird; wenn die Flüssigkeit zu schnell einkocht, gib einen kleinen Schuss Wasser dazu.
Tipps zum Vorbereiten
- Gut für Reste: Die Brühe schmeckt nach einer Nacht im Kühlschrank oft voller, wenn sich Kimchi-, Schweine- und Chiliaromen miteinander verbinden.
- Schonend aufwärmen: In einem Topf bei niedriger Hitze erwärmen, bis es sehr heiß ist, dabei vorsichtig rühren, damit der Seidentofu nicht zerbricht.
Benötigte Küchengeräte
Zutaten
Zubereitung
- Den Schweinebauch in mundgerechte Stücke schneiden. Die Zwiebel in dünne Scheiben schneiden und den Knoblauch fein hacken. Das Kimchi grob hacken, falls es in langen Streifen ist.
- Das geröstete Sesamöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen. Den Schweinebauch zugeben und unter Rühren 5 bis 7 Minuten garen, bis etwas Fett ausgelassen ist und er leicht gebräunt ist. Die Zwiebel zugeben und 3 Minuten garen, bis sie anfängt weich zu werden.
- Knoblauch, koreanische Chiliflocken (gochugaru) und Gochujang einrühren und 30 Sekunden garen, bis es duftet. Kimchi zugeben und unter Rühren 3 bis 4 Minuten garen, bis es kräftig und säuerlich duftet. Das Wasser angießen und alles bei milder Hitze zum leichten Köcheln bringen.
- 15 bis 18 Minuten sanft köcheln lassen und gelegentlich umrühren, bis das Schweinefleisch zart ist und die Brühe rund und scharf schmeckt. Wenn es zu schnell einkocht, einen kleinen Schuss mehr Wasser zugeben. Abschmecken und nach Wunsch mit etwas mehr Gochujang anpassen, wenn du es kräftiger und schärfer möchtest.
- Den Seidentofu in große Stücke schneiden und in den Eintopf gleiten lassen. 3 bis 4 Minuten ganz sanft köcheln lassen, bis alles durchgewärmt ist; die Pfanne lieber schwenken als rühren, damit der Tofu nicht zerbricht. Schneide die Frühlingszwiebel in Ringe und streue sie zum Servieren darüber.
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Rezeptnotizen
Serviervorschläge
Dieses Gericht passt gut zu:
Tipps
- Verwende gut fermentiertes Kimchi für die beste Säure und Tiefe; frischeres Kimchi schmeckt flacher und braucht eventuell eine längere Kochzeit.
- Halte den Eintopf bei sanftem Köcheln, sobald der Tofu hineinkommt, und bewege die Pfanne statt zu rühren, damit der Tofu in weichen Stücken bleibt.
Alternativen
- Ersetze Schweinebauch durch Schweineschulter für einen magereren Eintopf; 5 bis 10 Minuten länger köcheln lassen, bis sie zart ist.
- Ersetze geröstetes Sesamöl bei Bedarf durch Olivenöl; zum Schluss nur dann mit einem kleinen Spritzer geröstetem Sesamöl vollenden, wenn du es für das Aroma hast.
Aufbewahrung
- Im Kühlschrank bis zu 3 Tage
- Abkühlen lassen, dann in einem verschlossenen Behälter bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren. In einem Topf bei niedriger Hitze sanft erhitzen, bis es richtig heiß ist, und dabei vorsichtig rühren, damit der Seidentofu nicht zerfällt.
Bewertungen & Rezensionen
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Rezeptübersicht
- Portionen: 2 Portionen
- Gesamtzeit: 45Min. (15Min. aktiv)
- Schwierigkeitsgrad: Einfach
- Küche: Koreanisch
-
Allergene:
Sesam Soja
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